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Richtkranz zum letzten Mal über dem Arminiuspark

Der Arminiuspark sieht seiner Vollendung entgegen. Das, was vor sieben Jahren als Vision bei der Ost-Consult GmbH entstand, auf dem Gelände der ehemaligen Wurstfabrik Stadtvillen in einem wunderschönen Park zu errichten, ist nun Wirklichkeit. "Man kann sich kaum vorstellen, dass sich auf einer Fläche von 22.000 Quadratmetern eine Industriebrache befand", blickte Geschäftsführer Gert Michel zum Richtfest für die beiden letzten Stadtvillen zurück. Eigentümer, Bauleute, Handwerker und viele Ehrengäste hatten sich zu dem Richtfest eingefunden und beglückwünschten die Planer und den Bauherren zu dem architektonisch und städtebaulich gelungenen Wohnviertel am Geraer Stadtwald.
In den beiden letzten Stadtvillen entstehen 16 Eigentumswohnungen. Bis September sollen sie fertig sein, dann können die Möbelwagen anrollen. Zur Abrundung der Gesamtbebauung werden an den Randgebieten des Areals noch einige Einfamilien- und Reihenhäuser entstehen, die in den nächsten Wochen zum Verkauf stehen.
Als der erste Grundstein vor sieben Jahren gelegt wurde, war auch Oberbürgermeister Ralf Rauch dabei. Zum letzten Richtfest im Arminiuspark gratulierte er den Eigentümern zu dem Erwerb dieser schönen Wohnungen und wünschte ihnen, dass sie hier Wurzeln schlagen. Für die Stadt sei dieses Wohnviertel ein Gewinn. Es sei das Verdienst der Investoren, aus der Industriebrache ein Wohngebiet mit viel Grün und Wohlgefühl gemacht zu haben.
Insgesamt wurden in den Villenpark 32 Millionen Euro investiert. Architekt Vladimir Moravcik bezeichnete es als ein Glücksfall, wenn man sein Werk von Anfang an begleiten kann. Insgesamt werden 132 Familien an diesem attraktivsten Standort von Gera, wie er sagte, ihr neues Zuhause finden. Dabei lobte er die innere Geschlossenheit, die den Bewohnern ein hohes Maß an Ruhe, Sicherheit und eine ausgezeichnete Infrastruktur in dieser "Stadtoase" bietet.

Der Architekt erinnerte auch daran, dass im Laufe der Jahre viele kleine und mittelständische Betriebe aus der Region Aufträge erhielten und ihre Existenz sichern halfen Das bestätigte Handwerksmeister Bernd Lauckner, der mit seiner kleinen Elektrofirma von Anfang an auf der Baustelle gearbeitet hat und die einvernehmliche Zusammenarbeit aller lobte.
Während der Richtkranz zum letzten Mal über den Arminiuspark schwebt, wird er in unmittelbarer Nachbarschaft noch öfters gebraucht. Hier beginnt in der Gartenstadt Debschwitz noch in diesem Jahr der zweite Bauabschnitt. Das gesamte Areal umfaßt 4,5 Hektar zwischen Stadtwald, Tierpark, Dahliengarten, Radrennbahn und Arminiuspark.

( Helga Schubert, 02.07.2004 )

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