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Zauberfee regiert im Küchengarten

750 Akteure wollen an diesem Wochenende zum Open-air-Festival "Alles Theater" den Küchengarten in eine Stätte der Freude und Fröhlichkeit, der Musik und des Tanzes, der Unterhaltung und Besinnlichkeit, des Spieles und des Spaßes unter freiem Himmel verwandeln. Auf drei Bühnen, fünf Aktionsflächen und im Großen Haus des Theaters Gera wechseln sich 70 Programme an. "Programme, die ein breites Publikum interessieren", hofft Kulturdirektor Dr. Rüdiger Wiese. Auf jeden Falle gibt es Aktionen, Veranstaltungen und Spielmöglichkeiten für Familien mit Kindern, jungen Leuten und der älteren Generation. Ein richtig buntes Festival für jeden Geschmack!

Das Theaterfestival besticht seit jeher durch einen gelungenen Mix von internationalen Spitzenensembles, Ensemblemitglieder des Theaters Altenburg-Gera, bekannten Sängern und Musikgruppen wie auch talentierten Amateurkünstlern aus der Region. Mit viel Einfallsreichtum werden Kinder und junge Leute angeregt, ihrer Phantasie bei Spiel und Gestaltung freien Lauf zu lassen. Dafür bietet zum Beispiel das Theater im Zelt, in dem die Theater-Fabrik agiert, reichlich Möglichkeiten. Da kann man auch erfahren, was ein Maskenbildner oder Requisiteur zu tun, erlebt Puppenspiele des Puppentheaters oder kann sich an Spielen erfreuen.
Für einen märchenhaften Beitrag hat sich ein Team aus Kunst- und Museumspädagogen und älteren kunstinteressierten Schülerinnen und Schülern unter Leitung von Gisela Kerekes von der Kunstsammlung Gera entschieden. Hier geht es auf der Wiese vor der Orangerie besonders kreativ zu. Seit über zehn Jahren arbeiten Kunstlehrerinnen im Freizeitbereich mit Gisela Kerekes zusammen und haben bisher zu allen Open-air-Spektakels eine überraschende Idee parat. In diesem Jahr geht es um ein "Schloss im Zaubergarten". Im Zentrum einer Rauminstallation soll ein imaginäres Schloss empor wachsen, umgeben von zauberhaften Gebilden, die von einer Zauberfee dirigiert werden. Jeder große und kleine Besucher des Festivals im Küchengarten kann als Zauberer der Verwandlung aktiv werden und mit Pappe, Leisten, Stoffen, Draht, Federn und Papier das Schloss wachsen lassen.
Alles beginnt am Freitag, 2. Juli. Bereits am Nachmittag starten Donals und Dora mit ihrem Detektivmodell am "Elsterforum". 19.30 Uhr steuert das Theater Altenburg-Gera im Theatersaal die turbulente Komödie "Cyrano" bei. Und im Garten spielen 20 Uhr die Dixsix aus Gera Dixieland von den Lokalmatadoren. Als erstes ausländisches Ensembles gibt 22 Uhr die Eb Davis Superband aus den USA den Auftakt.
Das Programm am Sonnabend, 3. Juli, beginnt 13 Uhr mit Kinderprogrammen. Bis zum Abend ist stündlich auf den verschiedenen Bühnen etwas Anderes angesagt. Während im Theatersaal 18 Uhr mit dem Ballett "Ein Sommernachtstraum" geträumt werden kann, laden draußen auf den Aktionsflächen Bewegungstheater, Moritatengesänge, jiddische Lieder und eine Theaterparty ein. Ein Kurkonzert der ausgefallenen Art ist 20.30 Uhr auf Bühne 1 mit der Bolschewistischen Kurkapelle (Berlin) zu erleben. In die Nacht hinein geht es 22 Uhr mit einem wilden katalanischen Straßentheater und poesievollen Zirkusszenen von Discipulos de Morales aus Spanien, in dem der fünf Meter große Riese "Pakonstein" agiert und 23 Uhr dem Theater Magica, einem Illumationstheater aus Wismar. 23.15 Uhr spielen die Hypnotix aus Tschechien Asian Underground - dichte Sounds zwischen Dub, Trance und Worldbeat.
Das Percussions-Ensemble der Musikschule Gera gibt am Sonntag, 4. Juli, 12.30 Uhr den rhythmischen Auftakt zum letzten Festivaltag. Auch dieser Tag bringt Spiel, Musik und Tanz und Artistik auf den Aktionsflächen und im Theater unterm Zelt. Höhepunkt des Nachmittags ist 17 Uhr auf Bühne 1 die Veranstaltung des Theaters mit "Ich werde jede Nacht von Ihnen träumen", wobei Filmschlager der 30-er und 40-er Jahre zu Gehör kommen. Internationale Musik auf einem Dutzend Instrumenten erklingt ab 19 Uhr mit Geffarth, McCorkey & Greek aus Gera. Den Abschluss bildet Wenzel & Band aus Berlin ab 20.30 Uhr auf Bühne 1. Dann heisst es aber noch lange nicht Hause gehen. Bei Bier und Wein kann man zum Geräusch des Springbrunnens unterm Sternenhimmel lange zusammensitzen.
Karten für das vergnügliche Wochenende gibt es in den Gera-Arcaden, in denen eine Ausstellung einen Blick "Hinter die Kulissen" gewährt, in der Gera-Information und an den Tageskassen. Kostenlos parken können die Festivalbesucher im Parkhaus Arcaden. Wer den Fußweg zum Küchengarten scheut, kann von der Heinrichstraße mit der Tschu-Tschu-Bahn der Köstritzer Schwarzbierbrauerei zum Festivalgelände fahren.


( Helga Schubert, 02.07.2004 )

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