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Die Geraer Bank begeht ihr 10-jähriges Bestehen

Mit einer beachtlichen Erfolgsstory begeht die genossenschaftliche Geraer Bank den zehnten Jahrestag ihres Bestehens und die Ersterwähnung einer Geraer Bank vor 150 Jahren. Die Fusion der Volksbank Gera und der Raiffeisenbank Gera 1994 schuf die Grundlage dafür, dass sich das einheimische Geldinstitut zu einem leistungsfähigen Finanzdienstleister in der Region entwickelte, der die wirtschaftiche und gesellschaftliche Entwicklung nach der Wende maßgeblich begleitete.
Anschaulich deutlich wurde dieser Werdegang auf einer Festveranstaltung mit über 150 Gästen, die zugleich die Eröffnung einer beeindruckenden Ausstellung miterlebten, mit der anhand einer Vielzahl von Zeitdokumenten die interessanten geschichtlichen Wurzeln, die verschiedenen Rechtsvorgänger und das aktuelle Bankgeschäft verdeutlicht werden. Unter den Gratulanten begrüßte Vorstandsmitglied Elke Gundlach (die Vorstandsvorsitzende Gabriele Klöpfel war leider erkrankt) den Verbandsdirektor des Genossenschaftsverbandes Frankfurt e. V. Hessen-Rheinland/Pfalz-Saarland-Thüringen, Walter Weinkauf. Maßgebliche Vertreter der Stadt wurden bedauerlicherweise nicht gesichtet.
Wie Walter Weinkauf und der stellv. Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Krumbholz nachwiesen, arbeitet das Geraer Kreditinstitut solide und regionalbezogen kundenorientiert.

Oberster Grundsatz der 110 Mitarbeiter (darunter sieben Lehrlinge) im Umgang mit den vor allem mittelständischen Kunden und den Privatkunden in den neun Geschäftsstellen sei "Ständig das Gute durch das Bessere ersetzen". Der 1994 eingeweihte fünfgeschossige architektonisch gelungene Neubau des Bankgebäudes Hauptstelle Leipziger Straße und der Neubau weiterer Filialen hätten gute Bedingungen für den Kundenservice geschaffen.

In Gera kämpfen zwölf Banken um die Gunst des Kunden. Die Geraer Bank will und kann in diesem Wettbewerb mithalten. Trotz härter gewordener Konkurrenz von Privat- und Direktbanken, Sparkassen und Finanzdienstleistern hielt sie ihren Marktanteil im Einzugsgebiet Gera und Altkreis Gera-Land von etwa 15 Prozent. 2003 konnte die Bilanzsumme um 30 Millionen auf jetzt rund 290 Millionen Euro erhöht werden. Es wurde ein Gewinn von 1,2 Millionen Euro erwirtschaftet, wovon allerdings der Fiskus den Löwenanteil sofort wieder kassiert.
Was die 2825 derzeitigen Genossenschaftsmitglieder freuen dürfte, ist die Absicht des Aufsichtsrates, eine Rendite von voraussichtlich 6,5 Prozent auszuzahlen. Wovon jedoch alle Geraer und Umlandbewohner etwas haben, ist das großartige Engagement der Bank im gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Bereich. So wurden in den vergangenen zehn Jahren verschiedene Projekte mit insgesamt über 200.000 Euro unterstützt. Im selben Zeitraum gab die Bank in über 40 Ausstellungen nationalen und internationalen Künstlern Gelegenheit, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Unvergessen bleibt die Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe 2002.


( Harald Baumann, 18.06.2004 )

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