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Handwerk startet neue Ausbildungsoffensive

Die Handwerkskammer für Ostthüringen beteiligt sich am Thüringer Pakt für Ausbildung 2004. "Unser Ziel ist es, in den kommenden Monaten im Ostthüringer Kammerbezirk insgesamt 1400 neue Ausbildungsverträge abschließen und 100 erstausbildende Handwerksbetriebe gewinnen zu können", erklärt der Präsident der Handwerkskammer, Klaus Nützel, die Hauptpunkte des Vertrages. "Damit erfüllen wir die bereits eingegangene Verpflichtung, eine Ausbildungsquote von 8,5 Prozent bis 30. September 2004 und von zehn Prozent zum 31. Dezember 2004, bezogen auf die Anzahl der Beschäftigten im Handwerk, zu erreichen."
Die Handwerkskammer will damit gemeinsam mit ihren Mitgliedsbetrieben ein Signal setzen, dass das Handwerk seiner Verantwortung zur Ausbildung des Nachwuchses auch weiterhin gerecht wird. Aus diesem Grund ruft der Vorstand alle Handwerksbetriebe nochmals auf, verstärkt Ausbildungsplätze bereitzustellen. "Ich weiß, dass dies für viele Handwerksbetriebe momentan nicht einfach ist, neben den betrieblichen Belangen auch die qualifizierte Ausbildung des Berufsnachwuchses sicher zu stellen. Insbesondere fehlt es oftmals an geeigneten Bewerbern, die den immer weiter steigenden Anforderungen gerecht werden", so Klaus Peter Creter.
Aus diesem Grund werden die Ausbildungsberater verstärkt bei ihren Betriebsbesuchen auf die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen eingehen. Um möglichst viele Betriebe aufsuchen zu können, werden auch Ehrenamtsträger, wie die Gewerberäte der Kammer, sowie ehemalige Mitarbeiter der Kammer, die bereits im Ruhestand sind, reaktiviert. "Sowohl die Gewerberäte als auch ehemalige Mitarbeiter haben engen Kontakt zu vielen Handwerksbetrieben. Viele haben bereits signalisiert, dass sie die Handwerkskammer bei dieser großen Aufgabe unterstützen wollen", lobt Klaus Nützel.
Auch in Eigenregie wollen Handwerksbetriebe ein Signal setzen, indem sie die Lehrstellen- und Praktikumsbörse im Internet unter www.hwk-gera.de mit Lehrstellenangeboten bereichern. Handwerksbetriebe können ihre freien Lehrstellen und Praktikumsplätze direkt einstellen oder unter ( (0365) 8225-148 die Formulare anfordern, ausfüllen und zurücksenden. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft reagierte auf die Ankündigung der SPD, unter Umständen auf eine Ausbildungsplatzabgabe zu verzichten, ebenfalls mit großer Skepsis. "Die Wiedererweckung der scheintoten Lehrstellen-Zwangsabgabe wird nicht lange auf sich warten lassen", befürchtet stellv. der Landesgeschäftsführer Ulrich Winterstein. Der BVMW Gera hat gemeinsam mit der no limits!-Personalentwicklung eine Aktion gestartet, um Ausbildungsplätze zu akquirieren

( 18.06.2004 )

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