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Die Stadt Gera kauft Kunstgegenstände des Hauses Reuß

Den Ankauf von Kunstgegenständen des Hauses Reuß hat der Geraer Stadtrat am Donnerstag, 10. Juni, in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen. Das hat die Stadtverwaltung in dieser Woche mitgeteilt.
Die Liste der Gegenstände umfasst insgesamt 84 Gemälde, Grafiken, Plastiken, Edelmetalle, Waffen, Keramiken, Möbel und andere Objekte. Über den Kaufpreis sei Stillschwiegen vereinbart worden, informierte Bürgermeister Norbert Hein.
Allerdings übersteige der Wert der Objekte die vereinbarte Kaufsumme erheblich. Außerdem hob der Bürgermeister hervor, dass mit dem Ankauf das Dix-Gemälde "Der kleine Teich im Riesengebirge" für die Stadt gesichert werden konnte. Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt zur Profilierung der "Otto-Dix-Stadt Gera".
Hintergrund des Ankaufs ist die inhaltliche Neukonzeption des Geraer Stadtmuseums. Seit Anfang 1993 werden dabei die Schwerpunkte auf eine stadtgeschichtliche und eine bürgerschaftliche Perspektive gelegt. Die gütliche Einigung des Hauses Reuß und der Stadt Gera vom 21. Oktober 1997 sah hingegen eine besondere Dauerausstellung zur Geschichte des Hauses Reuß und Ostthüringens vor, die von beiden Vertragspartnern erarbeitet und umgesetzt werden sollte. Nach dem neuen Konzept soll die Geschichte des Hauses Reuß nun in den stadtgeschichtlichen Teil dern Dauerausstellung integriert werden.
Mit dem Ankauf wird die gütliche Einigung aus dem Jahr 1997 ersetzt. Bürgermeister Hein bezeichnete den Vertrag zum Ankauf der Kunstgegenstände als Abschluss konstruktiver Verhandlungen, in denen das Haus Reuß der Stadt Gera großzügig entgegengekommen sei. Die Familie Reuß habe damit ihre historische Verantwortung für Gera deutlich gemacht.

( 18.06.2004 )

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