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Handwerk präsentiert sich auf Ostthüringer Messe in Gera

Das Ostthüringer Handwerk zeigt Flagge. Etwa 70 Unternehmen und handwerksnahe Dienstleister wollen an diesem Wochenende, genauer gesagt vom 17. bis 19. Oktober auf der 4. Ostthüringer Handwerksmesse in Gera einen Ausschnitt aus ihrem breit gefächerten Leistungsspektrum präsentieren. In einer für das Handwerk schwierigen wirtschaftlichen Situation sehen die Handwerksfirmen die Messe als optimistisches Signal dafür an, dass sie sich nicht unterkriegen lassen wollen und wieder bessere Tage erhoffen. Ausrichter der für die Besucher sicherlich ansprechenden Präsentation im Geraer Kultur- und Kongreßzentrum (kuk) ist die Chemnitzer Messeagentur Jeske. Als ideeller Träger fungiert die Ostthüringer Handwerkskammer, die in ihren Reihen derzeit rund 8.800 Mitgliedsbetriebe zählt. Bei der Mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig vergangenes Jahr konnte sich das Ostthüringer Handwerk mit Erfolg vorstellen. Es war dort mit 30 Unternehmen vertreten. Daran solle jetzt mit der 4. Regionalmesse angeknüpft werden, um eine solche Veranstaltung als feste Größe zu etablieren und so dem ehe dem vollmundig verkündeten Anspruch Geras als Messestandort wieder Leben einzuhauchen.Wie Gerd Salzmann als Vertreter der Messeagentur, Uwe Spillner, Geschäftsführer der Spillner & Spillner GbR AQUAMAT Saara, und der Pressesprecher der Handwerkskammer André Kühne vor der Presse erläuterten, sei für die Handwerksbetriebe der vielzitierte goldene Boden spätestens seit Ende der 90er Jahre weggebrochen. Was aber Bestand habe, ist die Grundlage für den goldenen Boden: die Qualitätsarbeit der Handwerker, die auf lange Sicht letztlich eher bestehen wird als schnell verdientes Geld bei fragwürdiger Qualität. Besucher der Messe können sich anhand praktischer Beispiele und Vorführungen von diesem hohen Anspruch überzeugen. Auch seltene Berufe des Handwerks wollen ihr Können demonstrieren. übrigens: Als Labsal für Körper und Geist wird es wieder eine Schlemmerecke geben.Uwe Spillner berichtete, dass das REGIO Team Ostthüringen, dem auch er mit seinem Unternehmen angehört, auf der Messe mit einem sehenswerten Gemeinschaftsstand vertreten sei. Im Verbund sind 14 Firmen und eine Reihe Partner zusammengeschlossen; zwölf davon nehmen an der Exposition im kuk teil. Mit dem Zusammenschluss im REGIO Team wollen diese einheimischen Betriebe ihre Kräfte bündeln.Das REGIO Team ist der Auffassung, der Kunde müsse die Möglichkeit haben, Unternehmen der Region kennenzulernen und deren handwerkliches Können hier vor Ort in Anspruch zu nehmen. Spillners Firma selbst besucht z.B. jährlich rund 20 Messen!Mit dem Blick auf die 5. derartige Messe ist man sich einig, dass das kuk offensichtlich nicht der ideale Messestandort ist. Die Handwerkskammer hält die künftige Vierfelderhalle für besser geeignet. Auch sei ein Termin im Frühjahr günstiger. Vielleicht findet sich künftig auch ein maßgeblicher Politiker als Schirmherr.

( Harald Baumann, 17.10.2003 )

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