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Richtfest für BUGA-Projekt moderne Vierfelder-Sporthalle

Für eines der ersten größeren BUGA-Projekte, für das im Oktober 2002 der Spatenstich erfolgt war, konnte diese Woche das Richtfest gefeiert werden. Auf der Industriebrache an der Neuen Straße nahe dem Stadtzentrum entsteht eine moderne Vierfelder-Sporthalle. Für den Bau, der bis März 2004 fertiggestellt sein soll, sind 8,9 Millionen Euro veranschlagt. Das Projekt der Stadt Gera als Bauherr wird vom Land gefördert. Oberbürgermeister Ralf Rauch begrüßte zur Zeremonie des Kranzaufziehens Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Bauarbeiter aus den 29, meisteinheimischen am Vorhaben beteiligten Betrieben. Jeder in der Runde konnte anhand der Dimensionen des Rohbaus erahnen, welche Größe die attraktive Halle künftig haben wird. Die Maße von 60 x 27 Metern miteiner lichten Höhe von neun Metern gewährleisten eine Fläche von 1620 Quadratmetern. Es sind je nach Veranstaltungsart bis zu 2500 Sitzplätzefür die Zuschauer vorgesehen. Sowohl OB Ralf Rauch als auch BUGA-Geschäftsführer Dr. Günther Linsel freuten sich in ihren Ansprachen darüber, dass trotz knapper Kassen und Wirtschaftsflaute ein Bauwerk entstehen könne, das dem traditionsreichen Geraer Sport weiteren Auftrieb gebe. Die Halle bringe den Sportvereinen vielfachen Nutzen. Die die erwartenden Gäste der BUGA Gera-Ronneburg 2007 würden mit Vierfelder-Halle, Hofwiesenbad, Sheddachhalle und der Rollschnelllauf-Bahn am Ufer-Elster-Park Sport- und Kulturstätten vorfinden, die sich sehen lassen können. Für den Schulsport über den Vereinssport bis zum internationalen Wettkampf würde die Vierfelderhalle gute Bedingungen aufweisen. Zugleich empfehle sich die Sportstätte für kulturelle Großveranstaltungen, auch überregional. Schon jetzt gebe es von außerhalb Voranmeldungen. Unter den 34 Vorschlägen für die architektonische Gestaltung ging der Entwurf des Weimarer Architektenteams Schettler & Wittenberg als Sieger hervor. Der Vorschlag vereint am besten schlichte bautechnische Schönheit und Zweckmäßigkeit mit moderaten Baukosten, oder anders ausgedrückt: städtebauliche Eingliederung mit funktionaler Umsetzung. Für den Rohbau erhielt die Erfurter Niederlassung der Bilfinger & BergerAG den Zuschlag. Das Dachtragwerk führt die WIEHAG GmbH ausAlteim/österreich aus. Mit dem Abriss der Panndorfhalle galt es zu sichern, dass eine Vielzahl Sportarten in der Vierfeldersportstätte möglich sind. Deshalb ist an Fußball, Handball, Volleyball und Basketball ebenso gedacht wie an Boxen, Tischtennis, Leichtathletik, Turniertanz und Bogenschießen. Im Hallenareal gibt es einen Gymnastikraum, einen Kraftsportraum sowie eine Laufbahnanlage. Das Richtfest war nach damaliger Ankündigung der Rohbaufirma schon für Juni geplant. Doch es traten Verzögerungen ein, weil Altlasten beseitigt werden mussten. Und als Lehre aus den Hochwassergefahren musste die Halleinsgesamt höher gesetzt werden.

( Harald Baumann, 12.09.2003 )

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