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Einmal auf den Gleisen laufen

Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 14. September, führt in Gera einmal in Bahnanlagen und zum anderen zu Eigentümern und Mietern, die in einem Denkmal wohnen. Sie öffnen für Besucher ihre Tore und Türen und geben Einblick wie sie ihr altes Gemäuer pflegen und erhalten.Die Bahnanlagen zwischen Hauptbahnhof und Südbahnhof verdienen in diesemJahr das besondere Interesse, denn im Zuge des URBAN- und desBuga-Projektes werden sich hier bald große Veränderungen abzeichnen.Unter sachkundiger Führung von Dr. Dreßler geht es von der Eselsbrückeüber den Hauptbahnhof bis zum Stellwerk Ernst-Toller-Straße (jeweils 11und 14 Uhr). Am Südbahnhof ist das ehemalige Sächsische Bahnhofs- undEmpfangsgebäude zu bewundern, und Erläuterungen zum Ufer-Elster-Parkwerden 11 und 14 Uhr gegeben. In die Besichtigungen des Bahnanlagen wirdauch die Straßenbahn, die ja in Gera eine lange Tradition hat, miteinbezogen. Fahrten mit der historischen Straßenbahn von derHeinrichstraße über Tinz bis zum Betriebshof in der Zoitzbergstraße mitanschließender Besichtigung des Straßenbahnmuseums sind jeweils 12 und14 Uhr möglich. Die stadtgeschichtlichen Erläuterungen gibt derHeimatforscher Günther Gerhardt.In der Zeit von 11 bis 17 Uhr können die Wohn- und Geschäftshäuser inder Kleinen Kirchstraße 2 (ehemals Mengelsche Drogerie), Große Kirchstraße 4, Beethovenstraße 22, Karl-Marx-Allee 26, Gries 5, ein Fachwerkhaus mit Bohlenstube, und Weißig Nr. 5, die letzte von siebenreußischen Erbschenken, besichtigt werden. Weitere Einrichtungen, die das historische Bild unserer Stadt mitprägen, sind in den Tag des offenen Denkmals einbezogen. Dazu gehört auch die Salvatorkirche, die auf ihr 100 jähriges Bestehen verweisen kann. Fachkundige Führungen zur Jugendstilausstattung werden ab 14 Uhr angeboten, ansonsten lädt die Kirche in der Zeit von 12 bis 17 Uhr ein. Gezeigt wird dort auch eine Ausstellung der Unteren Denkmalschutzbehörde Gera "Dorfkirchen in Gera".In die Tiefe geht es 11, 13 und 15 Uhr in der Untermhäuser Straße 53.Hier im ehemaligen Kräuterhof befindet sich der älteste Höhler Geras. Wieder oben angelangt kann man sich von 14 bis 17 Uhr neuen Erkenntnissen der Gartendenkmalpflege im Haus Schulenburg, Straße des Friedens 120, widmen. Zwischen 10 und 13.30 Uhr lüftet das Große Haus des Theaters ein paar Geheimnisse und gewährt einen Blick hinter die Kulissen. öffentliche Führungen finden stündlich statt. Abgeschlossen wird der Tag des offenen Denkmals im Barocksaal des Museums für Naturkunde. 17 Uhr heißt es "Hör mal im Denkmal" mit einem Kammermusikonzert des Quintetts "arcobaleno".

( NG/hs, 12.09.2003 )

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