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Stress ist nicht gleich Stress

Alles um Stress und wie man ihn bewältigt dreht es sich in diesem Jahr bei den 12. Geraer Gesundheitstagen, die am 17. und 18. September im Kultur- und Kongresszentrum stattfinden. "Reif für die Insel; Stress - wie finde ich die richtige Balance" lautet das Hauptthema an diesen beiden Tagen. "Wir wollten ein Thema finden, das alle interessiert und es von verschiedenen Seiten beleuchten", sagte Dr. Matthias Albert, Sachgebietsleiter Gesundheitsförderung, und beschreibt Stress als ein Problem, das in der heutigen Zeit viele Menschen belastet. In Familien, Beruf und Umwelt gebe es zahlreiche Stressfaktoren, die bei Dauerbelastung psychische und physische Auswirkungen haben können, wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Magen-Darmbeschwerden, Migräne oderDepressionen. Krankenkassen, Vereine und Verbände, Gesundheits- und Sanitätshäuser sowie andere gesundheitsbezogenen Einrichtungen und Firmen werden deswegen bei den Gesundheitstage aufzeigen, wie man mit Stress umgeht und wie wichtig ein gesunder und positiver Stress für das Wohlbefinden ist. Ein weiterer Themenschwerpunkt der diesjährigen Gesundheitstage ist das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen. Dabei werden den Besuchern im Foyer II spezifische Beratungen zur Thematik und auch Aktivitäten von Selbsthilfegruppen vorgestellt und angeboten. Wie Dr. Albert informierte, erhalten auch erstmals sehbehinderte, blinde und gehörlose Menschen die Möglichkeit, sich zu den Gesundheits- und Selbsthilfetagen umfangreich zu informieren. Organisierte Führungen mit einem Gebärdendolmetscher für gehörlose Menschen werden am Donnerstag, 18. September, von 15 und 16 Uhr und für blinde und sehbehinderte Menschen am Mittwoch, 17. und Donnerstag, 18. September, jeweils 10 Uhr angeboten. An beiden Tagen finden Vorträge, Workshops und Entspannungsübungen statt. Vorgestellt werden Qi Gong, Yangsheng der traditionellen chinesischen Medizin, Aromatherapien, Hypnose oder verschiedene andere Therapien zur Schmerz- und Stressbewältigung. Zahlreiche Ausstellungenergänzen das umfangreiche Programm, wozu auch eine Wanderausstellung "Selbsthilfe in Thüringen" gehört. Als Besonderheit wird in diesem Jahr eine kulturelle Umrahmung bereitgehalten. Das Schülertheater der Otto-Dix-Schule zeigt das Stück "Die Hexe Furnfara", das vom Stress in der Schule handelt. Mit den Träumen von Menschen oder vielmehr was Menschen machen, wenn sie nicht mehr träumen, beschäftigt sich das Schwarze Theater der Geraer Werkstätten g GmbH. Das Schwarze Theater ist ein Kunstbereich, der Menschen, die behindert sind, durch kreatives Experimentieren einen Zugang zur darstellenden Kunst eröffnet und der Entwicklung von Phantasie und Kreativität keine Grenzen setzt.

( NG/hs, 12.09.2003 )

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