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Im Angebot: ein breites Spektrum an Weiterbildung

Gera ist zum dritten Mal Gastgeber für eine in Thüringen einzigartigeVeranstaltung: Am Mittwoch, 10. September, wartet im Kultur- und Kongreßzentrum die 3. Ostthüringer Messe für Qualifizierung und Beschäftigung mit einem hochkarätigen Angebot auf. Von 10 bis 19 Uhr können Besucher die günstige Gelegenheit nutzen, um sich an den Ständen von über 90 Ausstellern sowie in vier Workshops von rund 4000 aktuellen Weiterbildungsmöglichkeiten sowie deren finanzieller Förderung zuüberzeugen. Darüber informierten vor der Presse die Vertreter der drei Organisatoren, Industrie- und Handelskammer Ostthüringen (IHK), Ostthüringer Handwerkskammer (HWK) und Arbeitsarbeit: IHK-Geschäftsführerin Ingrid Weidhaas, HWK-Referatsleiterin Fortbildung Katja Schmalfuß und die amt. Direktorin des Arbeitsamtes Gera BirgitBecker. Als Zeichen der Wertschätzung sehen die Veranstalter an, dass Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus die Schirmherrschaft übernommen hat, nachdem schon sein Vorgänger Bernhard Vogel stets gern die Messe aufsuchte. Sie wird ja vom Land gefördert. Althaus bescheinigt in einem Grußwort den Organisatoren, dass mit dieser Veranstaltung offensiv für Wissen und Leistung geworben werde und sich das breitgefächerte Bildungsangebot besonders auch an junge Menschen richte, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Studienplatz seien. Besucher, ob Schulabgänger, Facharbeiter, Arbeitsloser oder Student (wünschenswert sind auch Lehrer!), sie alle haben die Qual der Wahl beidem, was die vertretenen rund 50 Ostthüringer Bildungsträger an Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten. Lohnend ist auch, was solch renommierte Bildungseinrichtungen wie Fachhochschule Jena, Berufsakademie Gera, TU Ilmenau, Westsächsische Hochschule Zwickau und weitere an Studienofferten unterbreiten. Für Arbeitslose dürfte interessant sein, was eine ganze Anzahl Zeitarbeitsfirmen an Jobs (im In- und Ausland) anbieten. Die drei Organisatoren schätzen übereinstimmend ein, dass aus Sicht der Wirtschaft Bildung ein Standortfaktor ist, die immer mehr an Bedeutung gewinne. Nur ein breiter Zugang zur Qualifizierung gewährleiste, dass den Unternehmen auch in Zukunft die dringend benötigten Fachkräfte zur Verfügung stehen. Wobei flexible und maßgeschneiderte Bildungsangebote die Akzeptanz von Bildungsmaßnahmen auch im Handwerk deutlich gesteigert hätten. Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt berechtigt nicht zu Hochrufen. In Ostthüringer Arbeitsamtsbereichen (Gera - Jena - Altenburg) sind noch 2000 bis 2500 Jugendliche ohne Lehrstelle. Auf Grund der Konjunkturkrise bieten die Unternehmen zu wenig Plätze an. Das Arbeitsamt Gera lädt deshalb zur Messe gezielt junge Leute ein, die noch ohne Lehrstelle sind. Im Angebot sind u. a. 600 überbetriebliche Ausbildungsstellen. Die jungen Besucher können am Messestand erstmals via Bildschirm im Internetsurfen. Interessant ist, dass eine ganze Reihe Ausbildungsbetriebe der Metall- und Elektrobranche noch Lehrlinge suchen.

( 29.08.2003 )

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