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Geras Berufsakademie wird ein Schmuckstück werden

Der Neubau der Geraer Berufsakademie im Stadtteil Tinz nimmt Gestalt an. Untrügliches Zeichen dafür war das Richtfest, das soeben über die Bühne ging. Für das anspruchsvolle attraktive Projekt sind über zehn Millionen Euro Baukosten veranschlagt. Fachleute sprechen davon, dass damit Geraeine der schönsten Staatlichen Studienakademien Deutschlands erhält. Als die Richtkrone hochgezogen wurde, waren beim feierlichen Akt nebenzahlreichen weiteren Gästen und den Bauarbeitern dabei: Thüringens Finanzministerin Birgit Diezel und Geras Oberbürgermeister Ralf Rauch. Die Errichtung des architektonisch ansprechenden Gebäudes, maßgeblichvon der Firma Hoch- und Ingenieurbau und erfreulicherweise zahlreichen weiteren einheimischen Unternehmen, erfolgt auf dem von Grün umgebenen Gelände des ehemaligen Tinzer Wasserschlosses. Wie der Direktor der Bildungseinrichtung Dr. Benno Kaufhold die Gäste informierte, solle der Neubau bis Jahresende im wesentlichen bezugfertig sein. Am Standort Gera (z. Z. noch an drei Stellen) absolvieren gegenwärtig 580 Studentinnen und Studenten ein dreijähriges praxisnahes Studium mit Diplomabschluss in den klassischen Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen. Durch den Neubau des Hauptgebäudes und die gleichzeitige Sanierung des früheren Pächterhauses und des Kuhstalls steige künftig die Kapazität der Höheren Bildungseinrichtung auf 750 Studierende. Die Sanierung des alten Wasserschlosses erfolge im letzten Bauabschnitt. Dann soll dort die Verwaltung Quartier beziehen. Birgit Diezel begründete das Engagement der Landesregierung für das Projekt damit, dass der Neubau einer solchen leistungsfähigen Akademie zum besseren Image von Gera beitrage. Zum anderen würden sich für die wachsende Zahl von Studenten die Bedingungen für eine hohe Qualität der Ausbildung wesentlich verbessern. Sie würdigte als zukunftsträchtig dies ich anbahnende Kooperation von Jenaer Fachhochschule und Geraer Berufsakademie. Diezel lobte den Standort im Norden der Stadt - eine Ansicht, der viele Geraer nicht zustimmen können, weil pulsierendes Studentenleben eigentlich ins Zentrum einer Kommune gehöre. OB Ralf Rauch hatte an diesem Tag einen weiteren Grund zur Freude, als nämlich mehrfach der Beitrag der Stadtverwaltung für schnelle unbürokratische Entscheidungen hervorgehoben wurde. Was Rauch allerdings Sorgen bereitet, ist die unbefriedigende verkehrsmäßige Erreichbarkeit der Akademie und insgesamt die missliche Situation an der nördlichen Autobahn zu- und -abfahrt. Im Zusammenhang mit der BUGA-Vorbereitung hoffe er auf Unterstützung vom Bundesverkehrsministerium.Das duale Studium an der Akademie setzt die Bereitstellung eines Ausbildungsplatzes durch einen Praxispartner voraus. 222 Plätze stellengegenwärtig die Partner der IHK Gera bereit.

( Harald Baumann, 27.06.2003 )

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