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Musentempel zieht es auf die grüne Wiese

Das Internationale Open-air-Spektakel heißt nicht umsonst "Alles Theater", denn Sänger, Schauspieler, Tänzer, Musiker und Puppenspieler verlassen die festen Mauern des Musentempels und schlagen ihre Bretter im Freien auf. Auf mehreren Bühnen im Küchengarten zeigen sie vom 27. bis 29. Juni ihre Kunst-(Stücke). Während die Eröffnung des Festivals mit Goldonis Komödie "Diener zweier Herren" am Freitag, 19.30 Uhr, noch im Großen Haus stattfindet, zieht es Mitglieder des Schauspielensembles am Tag darauf, um 15 und 17 Uhr, in das Theater unterm Zelt auf der Aktionsfläche 2. "Vorwärts, aber nichtsvergessen" - das sind Lieder aus unserer jüngsten Vergangenheit, und sie werden mit Geschichten und Erlebnissen lustig und kritisch dargeboten. Zwischendurch überrascht an gleicher Stelle das Extraballett des Theaters mit "Heaven Must Be Missing an Angel. (Sa. und So. 15. 45 Uhr). Für die große Ballettgala am Sonnabend, 18 Uhr, zieht die Ballettcompany den Theatersaal vor. Unter freiem Himmel dagegen musiziert am Sonnabend, 20.30 Uhr, auf der Bühne 1 das Philharmonische Orchester unter Leitung von Gabriel Feltz. Was wäre Hollywood ohne seine Filme? Und was wären die Filme ohne Musik? Das Philharmonische Orchester präsentiert in "Hollywood in Concert" Musik, die um die Welt ging und nicht nur Filmfreunde begeisterte. Großartige Klänge und große Gefühle sind an diesem Abendvorprogrammiert. Die Mitglieder des Schauspielensembles Mechthild Scrobanita, Andreas Unglaub und der Trompeter Henry Puschendorf schauten Karl Valentin, dem unglaublichen Komiker, auf die Finger und den Mund. Unter dem Titel "Früher war die Zukunft auch besser" blättern sie Missverständnisse, Ehekrach, Daseins krisen und andere Katastrophen und deren lächerliche Seiten auf (Sonntag, 29. Juni, 15 Uhr, Theater unterm Zelt). "Schlösser, die im Monde liegen" verkünden Solisten des Musiktheaters und des Philharmonischen Orchesters am Sonntag, 17 Uhr, auf der Bühne 1 und präsentieren die schönsten Melodien aus Berliner Operetten. "Berliner Luft", "Glühwürmchen schimm’re", "Bis früh um fünfe, kleine Maus", "Wenn der Vater mit dem Sohne bummeln geht" sind Evergreens geworden. Verantwortlich für diese Reise zwischen Schöneberg und dem Mond sind die Komponisten Lincke, Kollo und Gilbert. Durch das Programmführt Angelika Poser-Kötzsch. Das Puppentheater ist mit "Die Geschichte vom Nuschelpeter" (Sa. 15 ,17. 15 Uhr, Parkbühne) und mit "Alarm im Kasperletheater" (So. 15 und 17 Uhr, Gera-Arcaden) vertreten. Zum Theater gehören aber auch Illusionen und Phantasien. Anders als durch Lieder, Worte oder Tanz werden diese Illusionen auch oftmals hinter den Kulissen geschaffen. Diese Akteure treten zum Theater-open-air einmal ins Rampenlicht und zeigen im Küchengarten (an beiden Tagen jeweils 15 Uhr am Pavillon) Bodypainting, Maskenbilder und Haargestaltung. Außerdem stellen die Theaterwerkstätten ihre Stühle ‘raus. Vielleicht kann man dann einmal entdecken, wie aus einem Nachttopf eine Blumenvase wird.

( 20.06.2003 )

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