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Sparda-Bank-Kunden sind zufrieden

"Ihr bestes Ergebnis haben die Geschäftsstellen der Sparda-Bank in Thüringen erzielt", sagte der Geraer Geschäftsstellenleiter Alexander Konz nicht ohne Stolz zum Pressegespräch. Die Einrichtung in Gera sei davon nicht ausgenommen. Von den neun Geschäftsstellen in Thüringenbefindet sich Gera neben Erfurt und Gotha an dritter Stelle. In allen Bereichen sei eine Steigerung zu verzeichnen, gab Alexander Konz an undnannte als Beispiel die Einlagen, die von fast 27 Millionen Euro im Jahr 2001 auf 31,5 Millionen Euro im Jahr 2002 gestiegen sind. 9000 Konten werden inzwischen von der Sparda-Bank, davon sind es allein 4163 Girokonten, verwaltet. "Angefangen haben wir in Gera 1995 mit 600 Girokonten", erinnerte sich der Geschäftsstellenleiter. Die guten Ergebnisse führt der Bankfachmann auf den vorbildlichen Service und die damit verbundene Kundenzufriedenheit zurück. "Wir sind eine reine Privatkundenbank, erläutert er, "Risiken durch insolvente Firmenkunden bestehen bei uns nicht, und was besonders wichtig ist: Die Girokonten sind absolut gebührenfrei." Der Geschäftsstellenleiter gab aber auch zu, dass die Schließung anderer Kreditinstitute sich positivauf die eigene, Entwicklung auswirke. "Die Kunden wollen eine Bank vor Ort. Trotzdem soll noch in diesem Jahrder Ausbau der Call-Center sowie das Internet- und Handy-Bankingvorangetrieben werden", gab er bekannt. In der Geraer Geschäftsstelle in der Humboldtstraße werden neue Selbstbedienungsautomaten aufgestellt. Beratungsgespräche und persönliche Fragen würden aber auch weiterhin von den vier Mitarbeitern gerne übernommen, versicherte Alexander Konz. Die Sparda-Bank ist eine Genossenschaftsbank und aus der früheren Reichsbahn-Sparkasse der DDR hervorgegangen. Wer Mitglied werden will - das ist unabhängig von der Führung eines Girokontos -, muss drei Anteilezeichnen. Jährlich wird eine Dividende ausgeschüttet, die zumeist bei sechs Prozent liegt, ist vom Geschäftsstellenleiter zu erfahren. In einer jährlichen Mitgliederversammlung wird darüber beraten. Nehmse Platz, mein Herr, meine Dame. Aber bitte vorher die Schuhe ausziehen. Das Innere des Raumes ist mit Teppichen ausgelegt. Fürs Popochen gibts bequeme Sitzkissen. Wenn Sie der Gastgeber besonders mag, dürfen Sie nach alter Sitte rechts neben ihm Platz nehmen. Zur Begrüßung wird ein Becher Kumys (alkoholhaltige Stutenmilch) gereicht. Die Rede ist von einer kirgisischen Jurte und den damit verbunden Bräuchen. Die Saalfelder Weltumradler Axel Brümmer und Peter Glöckner brachten dieses bei den asiatischen Nomaden übliche Wohnzelt aus Filzmit nach Deutschland. Jetzt darf es in den Räumlichkeiten der Geraer Industrie- und Handelskammer (IHK) bestaunt werden. Es gehört als orginelles Abenteuer-Souvenir zu der soeben eröffneten Fotoausstellung "Auf Marco Polos Spuren". Die beiden Drahtesel-Weltenbummler präsentieren insgesamt 78 tolle Fotos (Kaufen möglich !) von ihrenReisestationen zwischen Saalfeld und Peking.IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Höhne war bei der Eröffnung der Ausstellung der Stolz darauf anzumerken, dass er das Abenteuer-Duo mit seiner sehenswerten Exposition in die Ostthüringer Kammer holen konnte. Die Beiden - den gebürtigen Sachsen Brümmer (Jahrgang 67) und den gebürtigen Thüringer Glöckner (Jahrgang 68) - hatte er beiläufig schonmal kennengelernt. Höhne, der selbst einige Jahre in Usbekistan lebte, sieht zum einen den Sinn der Exposition darin, Vorurteile zwischen den Kulturen abzubauen und so völkerverbindend zu wirken, zum anderen sollenso auch die Wirtschaftsbeziehungen zu den asiatischen Ländern gefördert werden. Dazu passt, dass der Kasache Almas Mursabekow der Eröffnung beiwohnte. Der Mann ist Generaldirektor einer kasachischen Holding. Und dazu passt auch, dass es hierzulande inzwischen einen Firmenpool mit derzeit 18 Mitgliedern gibt, die sich den Ausbau der Wirtschaftskontakte zu den zentralasiatischen Staaten zum Ziel gesetzt haben. Peter Glöckner und Axel Brümmer erläuterten auf Befragen von Neues Gera, dass es ihnen bei den Bildern weniger um die Widerspiegelung touristischer Attraktionen ging, als vielmehr darum, den Reiz fremder Kulturen und der darin verwurzelten Menschen darzustellen. Wir sehen uns als Botschafter der Freundschaft zwischen den Völkern, betonten sie. Wie die Weltumradler wissen ließen, haben beide auf ihren Abenteuerreisen bisher rund 120 Länder besucht und dabei 130.000 Kilometer zurückgelegt. Unmittelbar nach der Wende waren sie losgefahren. Sie durchquerten mit dem Rad die Wüsten Australiens und tourten mit dem Paddelboot auf dem Amazonas. Sie kamen durch mehrere gefährliche Krisengebiete und gerieten dabei nicht nur einmal in Lebensgefahr. Über ihren eigenen Verlag publizierten sie all ihre vielfältigen Erlebnisse in ausgesprochen lesenswerter Form. Dass sich die IHK unter dem Motto "Kunst in der Kammer" als Kunstmäzen betätigt, ist nicht neu. Höhne will offenbar fortsetzen, was sein Vorgänger erfolgreich praktizierte. Unter Bernhard Strelows Regentschaft gab es insgesamt acht Ausstellungen, die die IHK veranstaltet undgefördert hat.

( NG/hb, 28.02.2003 )

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