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350 Millionen Euro musste Arbeitsamt aufwenden

Insgesamt 350 Millionen Euro hat das Arbeitsamt Gera nach eigenen Angaben im Jahr 2002 aus dem Haushalt der Bundesanstalt für Arbeit ausgegeben. Das waren 17,8 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Die Minderausgaben, so die Behörde, waren durch Rechtsänderungen undV eränderungen auf dem Arbeitsmarkt bedingt. Allein für Arbeitslosengeld wurden 141 Millionen Euro gezahlt. Das sind 15,4 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Obwohl die Zahl der Arbeitslosen 2002 gegenüber dem Vorjahr im Jahresdurchschnitt um knapp ein Prozent zunahm, hätten auf Grund der längeren Arbeitslosigkeit mehr Leistungsempfänger nur noch einen Anspruch auf Arbeitslosenhilfe. Im Jahr 2002 waren durchschnittlich 24.130 Frauen und Männer arbeitslos. 2001: 23.908. Im Auftrag des Bundes wurden 99,3 Millionen Euro für Arbeitslosenhilfegezahlt, 14,8 Millionen mehr als im Vorjahr. Für beide Lohnersatzleistungen waren insgesamt rund 240 Millionen Euro aufgewendet worden. Von Kurzarbeit waren im Jahr 2002 weniger Arbeitnehmer als in den vergangenen Jahren betroffen. 970 Männer und Frauen arbeiteten im Jahresdurchschnitt verkürzt. Vor einem Jahr waren durchschnittlich rund 990 Arbeitnehmer betroffen. Aufgrund der erhöhten Ausfallzeiten je Arbeitnehmer erhöhten sich auch die Ausgaben für Kurzarbeitergeld um 0,3 Millionen Euro auf 1,6 Millionen Euro. Beim Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente setzte das Arbeitsamt im vergangenen Jahr Pioritäten bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung. Für Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen wurden mehr als 62 Millionen Euro gezahlt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 2,9 Millionen Euro weniger. Im Jahr 2002 wurden insgesamt 3800 Eintritte in die Weiterbildung gezählt. 26 Prozent weniger als im Jahr davor. Nicht mehr Umschulung in jedem Falle, so das Amt, sondern vorherige Prüfung auf qualitativ gute Ausbildungswege, die nacherfolgreichem Abschluss eine Wiedereingliederung auf dem 1. Arbeitsmarktversprechen, das hatte oberste Priorität. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) bezuschusste das Amt mit insgesamt 29,5 Millionen Euro. Das sind rund 4 Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor. Obwohl der 2. Arbeitsmarkt für viele Arbeitslose eineBeschäftigung bot, befanden sich im Jahresdurchschnitt 1.630 Teilnehmer, 390 weniger als 2001, in ABM. Grund ist die Veränderung der Geschäftspolitik zu Gunsten der Förderung beruflicher Weiterbildung. Mehr Geld als 2001 wurde für Kindergeld aufgewendet. An die Empfänger wurden im Haushaltsjahr 2002 mehr als 90 Millionen Euro ausgezahlt, über 6 Millionen mehr als 2001. Das Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit wurde im Jahr 2002 erfolgreich fortgesetzt. Hierfür wurden 9,6 Millionen Euro verausgabt, 1,1 Millionen Euro mehr als 2001. Das Gros der Gelder wurde für Lohnkostenzuschüsse für Jugendliche gezahlt.

( 21.02.2003 )

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