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In Gera gibt es künftig ein zweites Heinrichsgrün

Geras idyllisch gelegener Stadtteil Heinrichsgrün bekommt demnächst eine Zwillingsschwester gleichen Namens. Die Mannheimer Firma für Wohn- und Gewerbebau Diringer & Scheidel und ihre Dessauer Niederlassung planen auf dem Geände der ehemaligen Wema-UNION die Errichtung eines Wohnparks mit drei Punkthäusern (Tiefgarage inbegriffen) und vorerst zehn Reihenhäusern. Wenn es nach dem Willen des Bauunternehmens geht (und wahrscheinlich mit Zustimmung der Stadt), soll der attraktive Wohnkomplex den Namen "Heinrichsgrün" erhalten. Ob dieses Namens-Duplikat den Beifall der Geraer findet, wird sich zeigen. Der Startschuss für die Bebauung des immerhin 25.700 Quadratmeter großen Areals ist bereits gefallen. Bis Monatsende soll der Bagger sein Werk zum Abriss des verbliebenen Wema-Verwaltungstraktes getan haben, um Baufreiheit zu bekommen. Wie Geschäftsführer Wolfgang Pikulik und Projektentwickler Andreas A. Ksionek mitteilten, soll als erstes mit den Punkthäusern (insgesamt 27 Wohnungen) begonnen werden. Hier würden künftig Zwei-Raum-Wohnungen zu 64 Quadratmeter, Drei-Raum-Wohnungen zu 87 Quadratmeter und Vier-Raum-Wohnungen zu 91 Quadratmeter angeboten. Bereits 1998 gab das Bauunternehmen an gleicher Stelle seine Visitenkarte ab. Auf dem Südzipfel des Geändes und damals quasi als erster Bauabschnitt entstanden in einem Gebäude 67 moderne Mietwohnungen, die die Bewohner gut angenommen hätten. Mit dem jetzigen Projekt wachse ein Wohngebiet in sehr guter Lage heran - nicht weit vom Stadtkern und zugleich in Reichweite der bewaldeten Hänge. Die Wohnungen selbst würden sich durch große Fenster und sonnige Balkone sowie durchkomfortable Ausstattung auszeichnen. Baubeginn werde voraussichtlich Juli sein. Überhaupt wollte sich das Unternehmen auf konkrete Termine nicht festlegen. Bis wann allesschrittweise realisiert werde, hänge von der Nachfrage und dem Genehmigungsverfahren ab. Stadtplaner Konrad Steinbrecht teilte mit, er sähe gute Chancen für schnelle Genehmigungen. Immerhin musste ja beispielsweise geprüft werden, ob die ehemalige Industriebrache kontaminiert sei. Ein Plus sähe die Stadt darin, dass mit dem neuen Wohnpark in Zentrumsnähe ein verkehrsberuhigtes Viertel ohne Durchgangsstraße und mit Anbindung an das künftige Buga-Geände entstünde. Auf Anfrage von Neues Gera wurde mitgeteilt, dass die bauausführende Dessauer Niederlassung (200 Beschäftigte) von Diringer & Scheidel mehrheitlich einheimische Firmen mit Aufträgen bedenken will. Froh ist man auch darüber, dass das Bauvorhaben in das Förderprogramm des Landes Thüringen "Genial zentral" aufgenommen wurde, weil es dazu beitrage, die Innenstadt wiederzubeleben.

( NG/hb, 14.02.2003 )

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