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Im Ostviertel soll es ruhiger werden

Ruhiger und sicherer soll sich künftig der Straßenverkehr im Ostviertelgestalten. Vorschläge zu einem neuen Verkehrskonzept wurden dem Hauptausschuss von Oberbürgermeister Ralf Rauch vorgelegt. Verkehrsplaner Stefan Prüger stellte den Entwurf vor. Zwei Schwerpunkte haben sich nach städtischen Erhebungen und Bürgergesprächen herausgestellt: Verkehrsberuhigung und Sicherheit sowie der ruhende Verkehr. Zu Diskussionen werde das Vorhaben, die Karl-Liebknecht-Straße von der Ludwig-Jahn-Straße/Bauvereinstraße zusperren, führen, ist sich Stefan Prüger sicher. Falsch wäre allerdings, die Karl-Liebknecht-Straße dann als Einbahnstraße zu betrachten, sondern es gehe lediglich um ein Einfahrverbot an der Kreuzung. Damit werde verhindert, dass Autofahrer mit Karacho in die Liebknechtstraße brausen, so der OB. Fehlende Parkplätze bemängeln auf der einen Seite Händler und Gewerbetreibende, zugestellte Straßen durch Pendler kritisieren auf der anderen Seite die Einwohner des Ostviertels. Auch dazu soll eine neue Regelung getroffen werden. Zum Teil soll es jetzt einseitiges Anwohnerparken ohne Einschränkung geben, zum Teil aber auch mit Parkscheibe für zwei Stunden. Parkplätze erhalten zum Beispiel die Altenburger- zwischen Luther- und Calvinstraße, die Karl-Liebknecht-zwischen Stein- und Quellenstraße. Eine Straßenseite ist dann in Bauvereins-, Jahn-, Liebknecht-, Luther-, Calvin- und Altenburger Straßezum Parken für Anwohner reserviert. Um den Einkauf zu erleichtern, wird es den Parkplatz Zschochernstraße/Ecke Ziegelberg geben, aber nur noch für den halben Preis, d. h. die Gebühr wird 50 Cent/Stunde betragen.Vorausgegangen seien umfangreiche Untersuchungen, erläuterte Stefan Prüger. Verkehrsmäßig werde das Gebiet durch seine unmittelbar an das Zentrum grenzende Lage geprägt. Es könne deswegen gut zu Fuß erreicht werden. Demzufolge würden viele Pendler ihre Fahrzeuge dort abstellen. Bei Verkehrserhebungen habe man ein Drittel Fahrzeuge mit Fremdkennzeichen festgestellt und bis zur Hälfte Fahrzeuge von Einwohnern aus dem Stadtgebiet, die ihre Autos im Ostviertel abstellen. Das führe zu schlechten Sichtbedingungen und zu Schwierigkeiten für die Fußfänger. Außerdem wurde festgestellt, dass Fußgängerachse und Grünfläche Schreberweg stark befahren und oft zugeparkt werden. Deshalbwird vorgeschlagen, die Grundstücke zwischen Hebbel- und Mittelstraße sozu erschließen, dass der Schreberweg verkehrsfrei bleibt.

( 07.02.2003 )

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