Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

252 Kinder bewarben sich für die Jury

Viele Briefe aus allen Himmelsrichtungen flatterten in den vergangenen Wochen in das Spatzenbüro der Stiftung im Comma. Sie stammten von 252 Kindern aus allen Bundesländern, die sich um einen Platz in der Jury desjungen Publikums für das Deutsche Kinder-Film & Fernseh-Festival GOLDENER SPATZ bewarben. Die Auswahl nahmen Festivalleiterin Margret Albers und die Fachbetreuer der Kinderjury Usch Luhn, Autorin, Thomas Gröper, Pädagoge, Ina Brandt, Sozialarbeiterin, Michael Demuth, Autor, und Katharina Trautmann vor. Sie machten es sich nicht leicht, "denn es waren richtig viele gute Bewerbungen dabei", stellte die Festivalchefin fest. überhaupt zeigte sie sich mit der großen Resonanz auf den Juryaufruf zufrieden. Die 32 ausgewählten Kinder, von denen sieben aus Thüringen stammen (zwei davon aus Gera), reisen am 2. April in Gera an und erleben am Hauptbahnhof einen fröhlichen Empfang. Die Beteiligung war bundesweit unterschiedlich. Mit 70 Bewerbungen stehtdas Land Thüringen an der Spitze. Ihm folgen die Länder Saarland, Nordrhein-Westfalen und Niedersachen. Das Schlusslicht nimmt Mecklenburg-Vorpommern ein. "Kinder aus dem Saarland fühlten sich in diesem Jahr an ihrer Ehre gepackt", erzählte die Geraer Kinderjury-Organisatorin Katharina Trautmann. Da sich wie beim letzten Mal niemand aus diesem kleinen Bundeslandgemeldet hatte, habe sie dort speziell noch einmal einen Aufruf per Zeitung und Rundfunk gestartet. Innerhalb von zehn Tagen trafen 31Bewerbungen ein. Das Rennen unter den angekreuzten Lieblingsfilmen der sich bewerbenden Kinder machten "Harry Potter", "Bibi Blocksberg" und "Herr der Ringe". Zu den Lieblingssendungen zählen neben "Schloss Einstein" und "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" auch die Magazinsendungen "Logo, "Galileo" oder "Welt der Wunder". Bei den eingesandten Filmkritiken, die zur Bewerbung gefordert werden, lag ebenfalls "Harry Potter" an der Spitze, gefolgt von "Bibi Blocksberg", aber auch zur "Feuerzangenbowle", "Forrest Gump" oder zur Dokumentation über den Goldenen Spatz 2001 "Judith und Mario beim Goldenen Spatz" sagten sie ihre Meinung. Vieles hätte man aus den Bewerbungsbögen der Kinder herauslesen können, überlegte die Autorin Usch Luhn. Zum Beispiel, dass sie fernsehen, weil sie einsam seien, keine Freunde hätten oder einfach entspannen wollten. Mitunter habe man beim Lesen schmunzeln müssen, freute sich Margret Albers. Ein Kind habe die Frage, was möchtest du gern im Fernsehensehen, beantwortet: "Was von früher -DDR oder Urmenschen".

( NG/hs, 31.01.2003 )

zurück