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Arbeitsmarkt 2002 - Rückblick auf die Entwicklung in Gera

Das Jahr 2002 war durch schwierige Bedingungen auf dem einheimischen Arbeitsmarkt geprägt. Mit 44.500 Arbeitslosmeldungen wurden zwar kann 2.400 weniger als im Vorjahr gezählt, allerdings fiel auch die Nachfragenach neuen Arbeitskräften deutlich geringer aus. Entsprechend gesteigensind die Arbeitslosenquoten. Im Durchschnitt des Jahres 2002 waren im Arbeitsamtsbezirk Gera 24.130 Menschen arbeitslos. Die Steigerung gegenüber 2001 lag bei 220 Arbeitslosen oder bei knapp einem Prozent. Das hat das Geraer Arbeitsamt mitgeteilt. Die höchste Arbeitslosigkeit hatte es erwartungsgemäß zu Jahresbeginn gegeben. Im Januar 2002 waren 27.270 und im Februar 27.040 Arbeitslose registriert. Die geringste Arbeitslosenzahl weist die Statistik mit 22.340 im Oktober aus. Die Arbeitslosenquote für alle zivilen Erwerbspersonen lag 2002 bei 16.2 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Die Zahl der von der Wirtschaft gemeldeten freien Stellen ist 2002 sogering ausgefallen wie nie zuvor seit es statistische Zeitreihen gibt. Dies lag sowohl an einer verminderten Einstellungsbereitschaft der Unternehmen als auch an geringeren Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem 2. Arbeitsmarkt. Die Auftragslage und die wirtschaftliche Entwicklung haben viele einheimische Unternehmen davon absehen lassen, neues Peronal einzustellen. In der Arbeitsmarktpolitik wurde zudem das Hauptaugenmerkauf den Bereich der beruflichen Weiterbildung gelegt. Im gesamten Jahr sind 11.500 Stellenmeldungen beim Arbeitsamt eingegangen. Das waren fast 6.600 Stellen weniger als im Jahr zuvor. Der 2. Arbeitsmarkt konnte die schwierige Arbeitsmarktsituation nicht im Umfang des Vorjahres entlasten. In beschäftigungsschaffenden Maßnahmen und in Bildungsmaßnahmen konnten weniger Menschen als in den Vorjahren integriert werden. Die seit März 2002 geltenden Förderinstrumente "Mainzer Modell", Vermittlungsgutschein Förderung der beruflichen Weiterbildung bei Vertretung, haben nicht die Arbeitsmarktwirkung entfalten können, wie ursprünglich erwartet worden war.

( 31.01.2003 )

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