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Gera ist weniger verschuldet als andere Städte

Die Stadt Gera ist bei weitem nicht so stark verschuldet wie andere Städte, stellte Oberbürgermeister Ralf Rauch auf dem Pressegespräch zum Jahresauftakt 2003 fest. Die Verschuldung liege bei rund 800 Euro pro Person, und das wäre weit unter dem Durchschnitt. Deswegen plädiere er für die Aufnahme von Krediten, um Investitionen zu ermöglichen und die Wirtschaft anzukurbeln. Natürlich müsse insgesamt eine Entschuldung angestrebt werden, gab er zu, andererseits sei es nicht sinnvoll, auf Nullzu gehen, denn da komme es zum Stillstand, und es passiere nichts. Anteil an Eigenfinanzierung bedeutet wiederum Fördermittel des Landes unddes Bundes, wobei Gera in diesem Jahr in der glücklichen Lage ist, eine Förderung der Europäischen Union in Anspruch nehmen zu können. Die Prioritäten setzt der Oberbürgermeister auf die konsequente Vorbereitung der Bundesgartenschau 2007. Von Vorteil sei dabei, dass Gera einen fastzehnjährigen Vorlauf habe und viele wichtige Schritte schon getan seien. Die Eröffnung des Hofwiesenbades und die Grundsteinlegung für die Vierfeldsporthalle zählte er auf. Für die Radrennbahn habe sich allerdings noch keine Lösung gefunden, bedauerte Ralf Rauch. Er sei dafür, neu zubauen. Dafür müsse jedoch noch das Geld beschafft werden. "Weitere Investitionen für die Buga beginnen in diesem Jahr", kündigte er an. Das Stadtzentrum wird 2003 mit der Eröffnung des Elsterforums im Herbst einegroße Veränderung erfahren. Er freue sich, dass die Lösung mit dem Zugang Museum, Zentraler Platz, Bachgasse und Sorge immer mehr auf Akzeptanz beider Bevölkerung stoße. Ihm sei jedoch klar, dass das Horten-Kaufhaus auf deroberen Sorge nicht leer stehen dürfe und einen Nachmieter haben müsse. Dazu sei er mit der Metro-Gruppe in Verhandlung. Das Kuk erfährt vorerst nur eine Fassadengestaltung, den generellen Umbau könne man vielleicht in acht biszehn Jahren in Angriff nehmen, jetzt habe erst einmal das Theater Priorität. Ebenso klammerte der OB vorerst eine Umgestaltung der Ostseite der Breitscheidstraße aus. Lieblingsvorhaben des Oberbürgermeisters ist die Öffnung des Mühlgrabens. Dieser sei ehemals als künstliches Gewässer zur Belebung des Gewerbes angelegt und später verrohrt worden. Als ein fließendes Gewässer habe der Mühlgraben jedoch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die klimatischen Verhältnisse der Stadt. "Der Mühlgraben muss aufgemacht werden", stellte er fest, außerdem sei nicht sicher, wie lange die Rohre nochstandhalten. In der Verwaltung setzt der Oberbürgermeister mehr auf Teilzeitarbeit als darauf, Mitarbeiter zu entlassen. Über den Haustarif, zu dem es noch Verhandlungen gebe, ließe sich das Vorhaben hoffentlich realisieren, wünscht er sich. Auch der Ausgleich Ost/West dürfe nicht weitere Jahre vor sichhingeschoben werden.

( NG/hs, 10.01.2003 )

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