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Neuer Direktor - ein Mann der Praxi

Die Thüringer Berufsakademie (BA) mit ihren Standorten in Gera und Eisenach steigt in ihre vierte Runde und gibt in diesem Jahr die ersten Absolventen für den Arbeitsmarkt frei. Ihre Chancen stünden gut, versicherte Thüringens Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Dagmar Schipanski in Gera. Fast alle Absolventen hätten einen Arbeitsvertrag in der Tasche.

Einen Arbeitsvertrag für die Thüringer Berufsakademie hat seit 1. Juli jetzt auch Dr.-Ing. habil. Benno Kaufhold. Er wurde von der Ministerin für fünf Jahre zum neuen Direktor der Studienakademie bestellt und löst damit Prof. Dr. Gerd Lämmermann ab, dessen Vertrag jetzt endete. Das Kollegium der Berufsakademie, zu dem Vertreter der Wirtschaft, der IHK, der Studentenschaft und der Gewerkschaft gehören, hat Dr. Kaufhold aus 62 Bewerbern ausgewählt. "Dieser Empfehlung bin ich gern gefolgt", bestätigte Dagmar Schipanski.
Benno Kaufhold ist studierter Informationstechniker. Er kommt, wie auch die Wissenschaftsministerin, von der Technischen Universität Ilmenau (ehemals Technische Hochschule) und war zuletzt als Bereichsleiter der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) tätig. Er kennt sich neben der Lehre und Forschung auch in der Verwaltung aus, denn vier Jahre lang war Dr. Kaufhold Landrat des Landkreises Ilmenau. Seine Kenntnis der Thüringer Wirtschaft, seine Tätigkeit in der Praxis und seine guten Erfahrungen in der Verwaltung seien für die Wahl ausschlaggebend gewesen. Sie erhoffe sich viele neue Impulse vom neuen Direktor, forderte die Ministerin.
Wie Prof. Dr. Schipanski betonte, hat die Thüringer Berufsakademie in ihrem dreijährigen Bestehen eine gute Entwicklung genommen. Die anfängliche Zahl von 200 Studenten wuchs auf 500 und in diesem Jahr sogar auf 1000 an. Im Jahr 2003 soll sich die Zahl auf 1500 erhöhen. Allerdings gibt es bis dahin für den Standort Gera immer noch Übergangslösungen. Verteilt auf drei Gebäude, ist die BA nur Untermieter. Die Ministerin bestätigte, dass das Tinzer Schloss, versehen mit einem angrenzenden Neubau, das Domizil der Berufsakademie sein wird.

OB Ralf Rauch hätte gern die Bildungseinrichtung mehr im Zentrum angesiedelt und die ehemalige SED-Bezirksleitung am Hauptbahnhof dafür auserkoren, das Land wählte aber sein eigenes Grundstück. Eine Umkehr sei nicht mehr möglich, da die europaweite Ausschreibung für das Objekt bereits laufe.
Bis Ende des Jahres 2003 soll der Neubau neben dem Tinzer Schloss stehen. Im Schloss selbst werden Bibliothek und Verwaltung untergebracht. Für den Abriss der ehemaligen 2. Grundschule am Sommerbad, in der jetzt noch ein Teil der Berufsakademie untergebracht ist, wird es höchste Eisenbahn, denn hier soll schließlich ein wunderschönes Hofwiesengelände für die Bundesgartenschau 2007 entstehen.

( NG/hs, 21.07.2001 )

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