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Festschrift erschienen

Am 16. Juni 2001 wird in Jena mit dem "Knopffest" die grundhafte Sanierung des Stadtkirchturmes weitestgehend abgeschlossen. Nachdem im Mai 2000 der im 2. Weltkrieg zerstörte Kirchturm mit einer spektakulären "Himmelfahrt" seine Renaissancehaube wieder erhielt, folgt anlässlich des Knopffestes die Bekrönung der Haube mit Kugel und Kreuz. In den Kirchturmknopf werden Zeitdokumente und Münzen für die Nachwelt eingebracht. Die Sanierung eines der höchsten Kirchtürme Thüringens (70 m) kostete fast acht Millionen Mark. Bis 1933 war er Stadtturm, beherbergte die Türmerwohnung und kennzeichnete auch optisch das Zentrum Jenas.
Um diesen Turm ranken sich Geschichte und Geschichten der Stadt. Der Jenaer Kirchbauverein gibt eine fast 200seitige Festschrift heraus, die viele Facetten dieses Turmes über ein halbes Jahrtausend Stadt- und Kirchengeschichte dokumentiert. Die Beiträge er-zählen von den Anfängen des Städtchens Jena, über die Bedeutung des Turmes durch die Jahrhunderte, seine Zerstörung im März 1945 und vom Wiederaufbau zwischen 1997 und 2001. Von wissenschaftlich Distanziertem bis persönlich Emotionalem berichten die Autoren von und über den Turm. Wenn am 16. Juni die Gerüste und Planen fallen, wird eine weitere Attraktion Jenas enthüllt. Das originale Zifferblatt des 16. Jahrhunderts war an einer Turmseite noch erstaunlich gut erhalten. Es erscheint nun in kräftigen Farben auch auf den übrigen drei Seiten und das Besondere: Die Uhr wird wie zur Zeit ihrer Entstehung nur einen Zeiger haben. Die Festschrift entstand mit Unterstützung der Druckerei Gebr. Frank Gera und ist auch in Geraer Buchhandlungen zu erwerben.

( 02.06.2001 )

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