Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

In Tinz entsteht Werk mit rund 300 Beschäftigten

Im Gewerbegebiet Gera-Tinz entsteht auf einem ehemaligen Militärgelände eine hochmoderne Produktionsstätte, in der künftig bis zu 300 Beschäftigte Lohn und Brot finden sollen. Gefördert durch den Freistaat Thüringen wird die hessische Firma Rittal mit einem Aufwand von 90 Millionen Mark eine neue Fertigung einschließlich Logistik-, Schulungs- und Ausstellungszentrum errichten und hier leistungsfähige Gehäuse- und Schranksysteme für die Informationstechnik sowie den Maschinen- und Anlagenbau herstellen.

Diese für Gera erfreuliche Botschaft verkündete vor der Presse aus Anlass der Unterzeichnung des Grundstücksvertrages die Friedhelm-Loh-Gruppe, zu der das Tochterunternehmen Rittal gehört. An der Präsentation nahmen teil Thüringens Wirtschaftsminister Franz Schuster, der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen (IHK), Dr. Bernhard Strelow, Geras Oberbürgermeister Ralf Rauch und weitere Persönlichkeiten. IHK und OB haben einen großen Anteil am Zustandekommen des Projektes.
Minister Schuster bezeichnete das Investvorhaben als positives Siganl zum richtigen Zeitpunkt für den Standort Gera. Ausschlaggebend für die Entscheidung seien vor allem die günstige Verkehrsanbindung in Autobahnnähe und das Potential qualifizierter Arbeitnehmer gewesen. Unter Anspielung auf die Firma Vogel & Noot, die in Gera das Handtuch warf, sprach Schuster von Unternehmen, die kommen und gehen. Mit Rittal und der Loh-Gruppe, größtes deutsches Privatunternehmen der Elektrotechnik, verbinde sich jedoch die Hoffnung auf Solidität und Einhaltung des gegebenen Versprechens.
Vorstandsvorsitzender Friedhelm Loh versicherte, in Gera würden mit neuester Technologie modernste Produkte hergestellt. Der Startschuss für den Baubeginn der neuen Betriebsstätte solle noch im 2. Halbjahr 2001 erfolgen. Es wird eine Bauzeit von etwa elf Monaten ins Visier genommen.

Rittal unterhält bereits eine Produktionsstätte in Bad Köstritz. Die Loh-Gruppe hatte 1990 die MEWA übernommen und hier, wie sie betont, ein tolles Mitarbeiterteam vorgefunden. Noch unklar ist allerdings, ob mit dem Tinzer Großprojekt der Standort Köstritz erhalten bleibt. Auf ein positives Echo stieß in der Runde, dass Rittal bereit ist, den arbeitslos gewordenen Mitarbeitern der Firma Vogel & Noot eine berufliche Chance im neuen Werk zu geben. Angedacht ist die Bildung einer Qualifizierungsgesellschaft, so dass mit Produktionsbeginn in Tinz eine gut ausgebildete Mannschaft zur Verfügung stünde. Dass nach Gera Kompetenz kommt, zeigt sich daran, dass Rittal als Marktführer weltweit 18 Produktionsstätten in neun Ländern unterhält.

( NG/hb, 02.06.2001 )

zurück