Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

62-Millionen-Projekt am Wald-Klinikum

Richtfest am Wald-Klinikum Gera: Das 62-Millionen-Mark-Projekt "Neubau Chirurgisches Zentrum" hat eine wichtige Bauphase erreicht. Der Grundstein war 1998 gelegt worden, im August 2003 sollen die ersten Patienten angenommen werden. Eine zweite Ausbaustufe und die Grundinstandsetzung der Altbausubstanz werden sich bis 2008 anschließen. Jetzt wurde aber erst einmal gefeiert.
Oberbürgermeister Ralf Rauch, der für das Krankenhauswesen zuständige Referatsleiter im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie uind Gesundheit, Dr. Hans Löbel, der die Grüße des Ministers überbrachte, und zahlreiche weitere Persönlichkeiten waren dabei, als die Richtkrone hochgezogen wurde.
Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Gesundheitsminister Dr. Pietzsch erklärt: "Das Wald-Klinikum in Gera hat sowohl als Krankenhaus mit überregionalem Versorgungsauftrag als auch als Lehrkrankenhaus der Friedrich-Schiller-Universität Jena sehr gute Arbeit geleistet. Mit 1119 Betten und 13 Fachgebieten gehört es zu den wichtigsten Häusern für die stationäre Versorgung in Thüringen. In den letzten zehn Jahren hat diese Klinik rund 200 Millionen Mark Fördermittel erhalten. Neben der nunmehr bewilligten Sanierung des Hauses 3 stelle ich eine weitere Förderung für das Jahr 2002 in Aussicht."
Das Land Thüringen übernimmt mit rund 56,7 Millionen Mark rund 90 Prozent der gesamten Investitionssumme. Dafür wird eine Menge gebaut, was alles das ersetzt, was gegenwärtig nicht den aktuellen medizinischen und logistischen Anforderungen entspricht. Sechs aseptische Operationseinheiten werden für eine fachübergreifende multidisziplinäre Nutzung zur Verfügung stehen. Zwei dieser Säle sind den Anforderungen der Unfallchirurgie und der Neuro-traumatologie angepasst. Weiterhin wird ein Saal für die minimal invasive Chirurgie ausgestattet. Ferner sind auf gleicher Ebene eine septische Operationseinheit, ein großer Aufwachraum und eine Zentralsterilisation vorgesehen.
Auf der unteren Ebene werden die Aufgaben der Rettungsstelle und die ambulanten Tätigkeiten wahrgenommen. Außerdem wird hier der Sprechstundenbetrieb zahlreicher Fachabteilungen eingerichtet. Beginnend bei der großzügig bemessenen, geschlossenen Rettungswagenanfahrt befindet sich in unmittelbarer Nähe der Bereich für verletzte Patienten. Zur Bewältigung der optimalen Erstversorgung sind in diesem Bereich u.a. Computertomograph, Röntenarbeitsplatz und Gipsraum zugeordnet. Auch die Ambulanzen der operativen Fachgebiete sind hier angesiedelt. Untersuchungs- und Behandlungszimmer sind in Notfallbehandlung und Sprechstundenbetrieb unterteilt.

( 19.05.2001 )

zurück