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Ferrari-Ingenieure kamen ins Staunen

Gerhard Friedrich (Gera), Hartmut Thassler und Heinz Siegert (Leipzig) sowie Manfred Günther (Raschau) Eine kleine Gruppe von ehemaligen aktiven Formel-Rennfahrern ist sich einig: Wir setzen die positiven Traditionen des DDR-Motorsports fort. Um die 20 Aktive aus den neuen Bundesländern präsentieren ihre Rennsporttechnik bei den verschiedensten Motorsportveranstaltungen, so z.B. in diesem Jahr 75 Jahre Sachsenring, Oschersleben, Schleiz, Lausitz-Ring, Hockenheim, Most und Brünn. In der DDR gab es die Rennklasse B 8 der Formelrennwagen, die auch imwestlichen Ausland bekannt war. 1977 war dieser Rennwagen entstanden. Seine Schöpfer - Ulli Melkus (Dresden) und Hartmut Thassler (Leipzig) -entwickelten ein Fahrzeuge, das bis heute nichts an Aktualität verloren hat. So in diesem Jahr beim Benzingespräch in der Schweiz mit den Ferrari-Spezialisten: Das Auto in einigen Elementen sieht aus wie ein Ferrari vor zehn Jahren. Durch den Tod von Melkus und Kasper zerfiel die Sportszene, erst 1996 organisierte sie sich wieder. Die Liebe der Fahrer gilt historischen Fahrzeugen, die sich alle im Privatbesitz befinden und sorgsam gewartet und gepflegt werden. Ein sehraufwändiges Hobby! Dabei wird immer das Hauptziel im Auge behalten: Pflege historischer Rennsporttechnik und Präsentieren bei nationalen und internationalen Rennveranstaltungen. Und wann sieht man die Fahrzeuge einmal Gera? Dazu Gerhard Friedrich: "Der neue Terminkalender liegt noch nicht vor, vielleicht machen wir mal eine Präsentation in unserer Stadt. Mehr kann ich noch nicht sagen. "Besonders erfreut sind die Motorsportfreunde, dass das Interesse eines breiten Publikums wieder erheblich zugenommen hat. Wo die Oldtimer fahren, sind auch jungen Leute! Gerhard Friedrich erinnert sich indiesem Zusammenhang gern an 75 Jahre Sachsenring: Mehrere zehntausend Besucher erlebten ein Wochenende nicht nur bei strahlendem Sonnenschein, sondern mit Rennfieber der besonderen Art. Fahrer aus der ganzen Welt, die einmal auf dem Sachsenring gefahren sind, folgten der Einladung des Veranstalters und alle, alle kamen... Fast wie in alten Zeiten auf der traditionsreichen Rennstrecke. Die B 8-Rennwagen befinden sich alle in festen Händen, der Markt ist leergefegt. Wenn einmal ein Fahrzgeug zum Verkauf steht, ist das schon eine kleine Sensation. Dabei spielt der zweifellos vorhandene materielle Wert nicht die entscheidende Rolle, vielmehr ist es die Liebe der Aktiven zum Fahrzeug, seiner Geschichte, seiner Pflege und Erhaltung.

( 11.10.2002 )

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