Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Höchste Bildungseinrichtung

Immatrikulation von 200 neuen Studenten an der Berufsakademie. Der Standort Gera der Thüringer Berufsakademie bekommt Zuwachs. In einer feierlichen Immatrikulationsveranstaltung im Konzertsaal des Theaterswurden soeben 200 junge Leute in den Kreis der Studenten an der Staatlichen Studienakademie als der höchsten Bildungseinrichtung Gerasaufgenommen. Direktor Dr. Benno Kaufhold begrüßte unter den zahlreichen Gästen Geras Oberbürgermeister Ralf Rauch und den Hauptgeschäftsführerder IHK Ostthüringen Peter Höhne. Durch diesen erfreulichen Zuwachs hat Gera jetzt insgesamt 530 Studentender Berufsakademie in seinen Mauern. Zum selben Zeitpunkt wurden am Standort Eisenach ebenfalls 200 Wißbegierige immatrikuliert, sodass esdort nun 670 Studierende gibt und damit in Thüringen insgesamt 1200. Das gemeinsame Ziel besteht darin, im Freistaat in zwei Jahren auf 1500 Studenten zu kommen. Von Zuwachs kann auch in sofern die Rede sein, als am 22. Oktober in Tinz der Grundstein für ein neues Gebäude gelegt werden soll. Das wird die Attraktivität dieser interessanten Studienform weiter erhöhen und natürlich auch dem Ansehen Geras gut tun. Schon ab Ende 2003 sollen mit der Maßnahme bessere Studienbedingungen möglich werden. Das Land Thüringen will für die Investition trotz knapper Kassen über 10 Millionen Euro bereitstellen. Der Startschuss für die hochklassige Studieneinrichtung fiel am 1.Oktober 1998. Nun schickt sich schon der fünfte Jahrgang an, das anspruchsvolle Studium zu meistern. In den Bereichen Sozialwesen, Technik und Wirtschaft (65; 35 und 100 Studierende des neuen Matrikels)werden in einem drei Jahre dauernden Studiengang Diplomsozialpädagogen, Diplom-ingenieure und Diplombetriebswirte mit dem Zusatz BA (= Berufsakademie) herangebildet. Die Chancen auf einen Job nach dem Studium sind sehr gut. Dr. Birgit Born, Leiterin der Hochschulabteilung im Thüringer Wissenschaftsministerium, überbrachte die Grüße der Ministerin Dagmar Schipanski und deren Zusicherung, die BA auch weiterhin zu unterstützen. Thüringen habe sich zu einer Regeleinrichtung entschlossen, weil es sich um eine praxisorientierte Bildungsform für zielstrebige junge Leute handele. Sie garantiere den Absolventen kurze Einarbeitungszeit, hohe Sozialkompetenz und Wettbewerbsvorteile im Beruf, darunter auch dadurch, dass sie im Durchschnitt zwei Jahre eher am Arbeitsmarkt wirksam werden können als andere Studenten. 1998 habe es für die damals 200 Studenten 155 Praxispartner gegeben, bei den jetzt 1200 Studenten stünden 800 kooperierende Unternehmen bereit. Auf der Veranstaltung wurde mehrfach das Engagement der Stadt Gera und ihres Oberbürgermeisters, der auch Vorsitzender des Fördervereins ist, sowie der IHK hervorgehoben, die gemeinsam hartnäckig darum kämpften, dass die Akademie sich in Gera etabliert. Ralf Rauch entbot den Neuimmatrikulierten ein herzliches Willkommen in der Elstermetropole. Gera sei eine gastfreundliche Stadt, in der es sich nicht nur gut studieren, sondern auch gut wohnen und kulturvoll leben lasse.

( NG/hb, 04.10.2002 )

zurück