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Führungen durch das Stasi-Archiv

Das Archiv der Behörde der BStU in der Amthorstraße 11 (NäheHauptbahnhof) steht am Mittwoch, 25. September, 15 und 17 Uhr, wieder für Besucher offen. Mehr als zehn Jahre nach dem Ende der Stasi kommen immer noch sehr viele Bürger, um sich durch das Archiv führen zu lassen - wird doch bei einem Gang durch die Räume der nahezu absurde Anspruch der ehemaligen Geheimpolizei, jeden Lebensbereich kontrollieren zu wollen, wie nirgendwo sonst sichtbar. Das hohe Sicherheitsbedürfnis des Staatssicherheitsdienstes bei der Aufbewahrung der gesammelten Informationen bis hin zur Konspiration inder ureigensten Arbeit machen das Außergewöhnliche des heutigen Archivbestandes aus. Die Erschließung und Aufarbeitung ist bis heute zu 85 Prozent erfolgt und wird weiter einen hohen Zeitaufwand beanspruchen. Für die private Akteneinsicht kann bereits jetzt eine wesentlich umfassendere Bereitstellung der Unterlagen erfolgen. An die 230 Anträge aufAkteneinsicht gehen in der Außenstelle pro Monat ein, darunter auch viele Wiederholungsanträge, die häufig erst jetzt zu den noch immergesuchten Informationen führen. Neben der mit Materialien und Informationen aus dem Archivbestand gestalteten Ausstellung der Behörde gibt es gegenwärtig eine weitere Exposition im Hause. Mit ihr erinnert der Verein "Gedenkstätte Amthordurchgang" an die Geschichte politischer Strafjustiz und Gewaltherrschaft und an deren Opfer vor und nach 1945. Darüber hinaus ist vorübergehend als Exponat des Deutsch-DeutschenMuseums Mödlareuth die Trainingsgruppe eines Grenzausbildungsregimenteszu sehen, an der die Ausbildung zur Körperdurchsuchung erfolgte.

( 20.09.2002 )

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