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Dem Mitbürger Achtung zollen

Unter dem Motto "Rassismus erkennen - Farbe bekennen" wird vom 27.September bis 5. Oktober die Woche der ausländischen Mitbürger als interkulturelle Woche in Gera durchgeführt. Die Aussiedler- und Ausländerbeauftragte Evelyn Fichtelmann informierte darüber, dass die Veranstaltung in Gera zum zwölften Mal stattfindet und das Engagemant vieler Träger für ein friedliches und partnerschaftliches Miteinandervon Einheimischen und Zugewanderten in den Blickpunkt der öffentlichkeit rücken will. "Den Begriff‚ Interkulturelle Woche", den wir in Gera von Anfang an benutzen, soll dabei unterstreichen, dass es sich nicht um eine Woche ‚für Ausländer‘ handelt, sondern um eine gemeinsameInitiative", sagte sie. Wichtig sei, dass die Einwohner mit den 1,2 Prozent Ausländern, die sich in der Stadt befinden, ins Gespräch kommen. Eröffnet wird die Woche mit dem Abend der internationalen Begegnung am Freitag, 27. September, 19 Uhr im KuK Die Stadtverwaltung, der Interkulturelle Verein und die Städte-Partnergesellschaften gestalten ein vielseitiges Programm und stellen sich an ihren Ständen vor. Kulinarische Kostproben sollen dabei als Brücke der Verständigung dienen. Der Eröffnungsgottesdienst wird am Sonntag, 29. September, 9.30 Uhr in der Trinitatiskirche gehalten. Die Predigt unter dem Thema "Flüchtlinge haben keine Wahl" hält Pfarrer Steinhäuser. Je mehr er sich mit dem Thema bechäftigt habe, desto mehr habe er sich dafür erwärmt, gab er zu. Er hoffe, dass auch die Aussiedler und Asylbewerber aus Markersdorf für die sonst Greiz zuständig ist, nach Gera zu dem Gottesdienst dürfen. Von Montag, 30. September, an reihen sich viele Veranstaltungen, die von Vereinen getragen werden. Aufmerksam machen will Evelyn Fichtelmann auf den Tag der offenen Tür im Asylbewerberheim Eisenbahnstraße 9. Der Diakonieverbund, die Gesellschaft Soziale Dienste und die Stadtverwaltung laden am Donnerstag, 3. Oktober, 14 Uhr, Bürger ein, die sich ein Bild machen wollen. Erstmalig wird ein Tag der offenen Moschee durchgeführt. Da wir keine Moschee haben, wird ein Gebetsraumvorgestellt.

( NG/hs, 20.09.2002 )

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