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Mit Feuerwerk und Feuerwerksmusik feierte Gera den Baubeginn der Stadtbahnlinie 1.

Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig und der Thüringer Wirtschaftsminister Franz Schuster setzten in der Breitscheidstraße die Bagger in Bewegung. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Sinfonieorchester der Stadt Gera. GVB-Geschäftsführer Dr. Vornehm begrüßte die Geraer und die Gäste ausPolitik und Wirtschaft. "Wir freuen uns sehr, dass Bund und Land unsere Stadtbahn fördern", erklärte der Geschäftsführer. "Wir erhalten jetzt eine ausgezeichnete - umweltgerechte - Verkehrsverbindung zwischen Zwötzen und Untermhaus und die Möglichkeit, gleichzeitig Straßenzüge und Plätze auf der Strecke aufzuwerten. "Im Jahre 2006 wird die Stadtbahnlinie 1 im 10-Minuten-Takt zwischen Zwötzen und Untermhaus fahren. Schon ab dieser Woche bis Ende Dezember werden die Schienen in der Breitscheidstraße und die künftigen Betriebsgleise in der Reichsstraße bis zum Stadtgraben verlegt. Für diesen ersten Bauabschnitt liegt das Baurecht bereits vor. Nach derzeitigen Schätzungen werden die Stadtbahn pro Tag 10.000 Fahrgäste nutzen. In Untermhaus beginnt die Strecke mit einer Wendeschleife im Gewerbegebiet. Hier ist die Verknüpfungsstelle mit den Zubringerbussen aus Nordwest. Die Strecke führt durch die Leibnizstraße zur Haltestelle Ernststraße, dem künftigen Haltepunkt für das Behördenhaus Untermhaus. Weiter fährt die Bahn durch die Leibnizstraße, die zur verkehrsarmen Anliegerstraße wird, und quert den Naumannplatz. Dessen Platzcharakter wird durch die Entlastung vom Autoverkehr erheblich gestärkt. Durch die Gutenbergstraße, die für den Durchgangsverkehr gesperrt wird, fährt sie zur Haltestelle Otto Dix, dann auf eigenem Gleis durch die Küchengartenallee. Hier bedient sie das BUGA-Gelände am Hofwiesenpark und die Sportstätten. Am Theater biegt die Linie 1 in Richtung Hauptbahnhof ab und unterfährt die Bahngleise durch eine neue Straßenbahnquerung. Die Haltestelle Hauptbahnhof ist unter den Eisenbahngleisen direkt am südlichen Bahnhofsflügel. Treppenaufgänge undAufzüge führen zu den Bahnsteigen. Durch die Anlage der Haltestelle ergibt sich ein dreifacher Effekt: eine direkte Bahnhofsanbindung mit der Straßenbahn, die Öffnung des Bahnhofs Richtung Untermhaus und eine Fußgängerpassage zwischen Zentrum und Theater. Weiter verläuft die Fahrt über die Bahnhofstraße in die Ernst-Toller-Straße und auf eigener Trasse auf der (von Untermhaus ausgesehen) linken Straßenseite bis zum Puschkinplatz, wo die Haltestelle etwa in Höhe der Stadtbücherei angelegt wird. An der Einmündung Schloßstraße entsteht ein Fußgängerplatz. Die alte Eiche bleibt erhalten. Von hier geht es, ebenfalls auf eigenem Bahnkörper, auf der selben Straßenseite weiter in die De-Smit-Straße hinein, dann in die Breitscheidstraße und zur zentralen Haltestelle Heinrichstraße - mit Verknüpfung zur Linie 3 und zu den Bussen. Über die schon vorhandene Wendeschleife in der Schüler- und Enzianstraße fährt die Stadtbahn zur Reichsstraße, Haltestelle Schmelzhüttenstraße. In der Reichsstraße bis zur Haltestelle Erfurtstraße und darüber hinaus liegen die Schienen auf der in Straßenmitte angelegten Trasse. Am Wintergarten sind die Gleise straßenbündig. Bis Zwötzen verläuft die Trasse unabhängig von der Straße. Am Wintergarten biegt sie ab in Richtung der alten Ochsenbrücke, dann hinter den Gebäuden der Reichsstraße und fährt ins Gessental. Hier fährt sie in Richtung Zwötzenrechts neben der Straße. Der Gessenbach fließt künftig wieder durch die Wiesen. Die Haltestelle Pforten erschließt das Naherholungsgebiet Gessental. Danach unterquert die Linie 1 zweimal Bahn-Gleise und fährt dann teilweise entlang des Kleingartengeländes bis zur Haltestelle Lasurstraße. Entlang der Straße der Völkerfreundschaft geht es in östlicher Seitenlage bis zur Endstelle Zwötzen. Die künftige Wendeschleife wird ab Einmündung Kaimberger Straße gegenüber dem Einkaufsmarkt gebaut. Der Haltestellenbereich wird hier als Platz für die Zwötzener gestaltet und ist Verknüpfungspunkt für die Zubringerbusse aus Südosten.

( 23.08.2002 )

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