Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Roba will Altenhilfezentrum löffelfertig übergeben

Ein völlig neues Gesicht erhält die Neue Straße durch den Bau des Altenhilfepflegezentrums, versprachen Jürgen Romig und Gert Basten von der Roba GmbH. Das Haus erhalte einen eigenen Park an der Achse zwischen der Geraer Innenstadt und dem zukünftigen Buga-Gelände. Zum Richtfest allerdings war das Umfeld allerdings noch eine große Baustelle, doch bis zum Einzug der ersten Bewohner am 1. September soll das erste Grün schon sprießen. Auf dem Gelände befand sich noch vor einiger Zeit das alte Straßenbahndepot, das sich nach dem Neubau in der Zoitzbergstraße zurstädtischen Brache entwickelte. Für die Roba GmbH eine geeignete Stelle, um hier das Altenhilfezentrum zu errichten, dessen Mieter die Geraer Heimbetriebsgesellschaft ist. "Viele ältere Menschen wollen nicht am Stadtrand ihren Lebensabend verbringen", weiß Jürgen Romig, "sondern in der Innenstadt sein, wo siees nicht weit zur Sparkasse haben und wo sie auf die Straße blicken können". Das sei mit diesem Standort zwischen dem Gebäude der TEAG, in dem sich das Katasteramt befindet, der Energieversorgung und dem GWB-Hochhaus gegeben. Er muss aber zugeben, dass letzteres eher stört, als die Aussicht fördert. Er denkt aber auch, dass die GWB das Hochhaus -zwar nicht von heute auf morgen, doch in absehbarer Zukunft - abreißen möchte. In dem neuen Komplex, in den rund 12 Millionen Euro investiert werden, befinden sich 120 Plätze für alle Pflegestufen. Der Bau entspricht den modernsten Anforderungen der Geriatrie nach den Richtlinien des Deutschen Kuratoriums für Altenpflege, versicherten die Bauherren. Er ist als Ersatzneubau für einen Teil des Franz-Lenzner-Heimes gedacht, das mit ehemals 450 Betten heute so nicht mehr betrieben werden kann. Es muss aber keiner umziehen, beruhigte Jürgen Romig, nur wer will. Das Gebäude hat zwölf Doppelzimmer von rund 25 Quadratmetern und 96 Einzelzimmern von etwa 18 Quadratmeter plus Nutzfläche. "Wir übergebendas Altenhilfezentrum löffelfertig", sagte er mit der Betonung auf "löffelfertig", das bedeute, dass nicht nur die Großküche und dasPflegepersonal sofort arbeiten können, sondern die Bewohner finden eineeingerichtete gemütliche Atmosphäre vor. Aber jeder könne natürlich sein Zimmer individuell gestalten und auch Eigenes mitbringen. Stolz sind dieRoba GmbH und die ausführenden Bauleute der Bilfinger Berger AG, dass sich in jedem Zimmer auch die Voraussetzungen für den Anschluss von Kommunikationstechnik befinden. Im Internet surfen sei kein Problem. Zur Struktur des Gebäudes gehören auch Speise- und Aufenthaltsbereichein jeder der vier Etagen. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Saal mit Außenbereich, der sich für Feste und Veranstaltungen eignet. Außerdem sind Räumlichkeiten für Sport, Bewegungs- undBeschäftigungstherapie eingeplant. Alle Zimmer und Ebenen sindrollstuhlgerecht. Rund 60 Mitarbeiter sollen in dem Altenhilfezentrum Neue Straße 3 einmal tätig sein.

( 19.04.2002 )

zurück