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Vorsorge durch ein Testament

Erben und Vererben sind nicht immer einfach. Sowohl bei dem Erblasser wie auch bei dem Erben selbst tauchen Probleme auf, die ohne rechtliche Hilfe kaum gelöst werden können. Als die Geraer Mitglieder des Deutschen Forums für Erbrecht e.V. imvergangenen Jahr ihren 1. Geraer Erbrechtstag durchführten, herrschte ein großer Andrang. Rund 1000 Bürger wollten mehr zum Thema Erbrecht wissen. "Das ermutigt uns, einen 2. Erbrechtstag durchzuführen", gab Dr.Hans-Jürgen Noczenski, Veranstaltungsleiter und Mitglied des Deutschen Forums für Erbrecht e. V. Gera, bekannt. Schirmherr ist der Thüringer Justizminister Dr. Andreas Birkmann, der auch am ersten Veranstaltungstag nach Gera kommen will. Die 2. Geraer Erbrechtstage finden am Dienstag, 23. April, und Mittwoch, 24. April, im Saal Showbühne des Möbelhauses Rieger in Gera statt. "Neu ist", erläuterte Dr. Noczenski, "dass wir uns mit zwei unterschiedlichen Problemen befassen." Der erste Tag ist dem Thema "Pflichtteil - Segen oder übel" gewidmet. Als Referentin wurde die Vizepräsidentin des Deutschen Forums für Erbrecht, Dr. Constanze Trilsch-Eckardt aus Dresden, gewonnen. Das Thema Pflichtteil errege seit jeher die Gemüter. Es könne bei der Geltendmachung des Pflichtteils zu katastrophalen Folgen für die Erben kommen, weiß der Rechtsanwalt. Deswegen seien Schwerpunkte der Veranstaltung die gesetzliche und testamentarische Erbfolge, wer ist pflichtteilsberechtigt und wie hoch ist das Pflichtteil, die Pflichtteilergänzungsansprüche, die Abwendung von Pflichtteilsansprüchen sowie die Geltendmachung und Auszahlung des Pflichtteiles. Am zweiten Tag steht das Thema "Sinnvolle Gestaltung der Unternehmensnachfolge" im Mittelpunkt. Referent ist der Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht, Prof. Dr. Klaus Michael Groll aus München. Ziel dieser Veranstaltung sei es, auf die wichtigen und zugleich schwierigen Probleme des Erbrechtes bei Unternehmensnachfolge, auch im Zusammenhang mit der Verknüpfung von Gesellschafts- und Steuerrecht, hinzuweisen, so Dr. Noczenski. Die Rechtsanwälte Klaus Hoffmann und Uwe Wagner, ebenfalls Mitveranstalter, wissen aus ihrer Praxis, dass es in diesem Bereich viele ungeklärten Fragen gibt. Ihre Meinung: "Will der Unternehmer verhindern, dass der Erbfall zur Erbfalle wird, muss er rechtzeitig vorbeugen: Entweder lebzeitige übertragung des Unternehmens an den Nachfolger oder fachgerechte Gestaltung des Testaments." Die Vorsorge durch ein Unternehmertestament sei besonderswichtig. Am 23. April findet die Veranstaltung von 15 bis 18 Uhr statt, am 24.April von 18 bis 22 Uhr. Möglichkeiten zu persönlichen Gesprächen werden eingeräumt. Außerdem können die Besucher ihre Fragen auf Vordrucke notieren und bei der Tagungsleitung abgeben. Notarin Margita Oehler freut sich, dass der 2. Erbrechtstag besserorganisiert werden konnte. "Wir haben aus den Erfahrungen des Vorjahres gelernt", gibt sie zu, aber ohne die Hilfe der Sparkasse Gera-Greiz hätten sie vieles nicht geschafft, meint sei. So erhalten die Teilnehmerin diesem Jahr eine Informationsmappe mit Vordrucken, Schreibblock und Kugelschreiber.

( NG/hs, 19.04.2002 )

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