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Sommertheater vor großer Kulisse

Nach der aktuellen Verordnung des Landes Thüringen bleibt unser Theater noch bis zum 31. August geschlossen. Gestern, am 18. Juni, wurde das Programm der neuen Saison vorgestellt (nach Redaktionsschluss, in der nächsten Ausgabe lesen Sie mehr dazu). Um noch ein bisschen Theater erleben zu können, gibt es bis 5. Juli vor der Bühne am Park in Gera und neben dem Altenburger Theaterzelt fünf verschiedene Open Air Programme zu erleben. Insgesamt 10 mal 12 Meter messen die Bühnen, die in Gera und Altenburg errichtet werden, um die Abstandsvorschriften für die Akteure zu gewährleisten. Damit können bis zu 25 Mitwirkende und Musiker die Programme gestalten. Orchester, Musiktheater, Schauspiel und Chor werden in die Aufführungen einbezogen. „Wir versuchen, was möglich ist. Vor allem möchten wir unserem Publikum etwas bieten, das Theater sozusagen aus dem Pandemieschlaf wieder neu erwecken“, so Generalintendant Kay Kuntze.

Mittlerweile konnten die Proben in allen Sparten wieder anlaufen, so Kuntze. „Wir proben in kleinen Gruppen, verteilt auf alle Säle und Räume im Haus. Ein entsprechendes Hygienekonzept wurde in Zusammenarbeit mit Experten erarbeitet und vom den zuständigen Stellen genehmigt.“ Für alle Theaterleute sei es extrem wichtig, wieder mit dem Publikum in Kontrakt zu treten. Auch wenn es nicht die großen Aufführungen sind, so freuen sich alle, endlich wieder auf der Bühne zu stehen. Das Ballett kann aufgrund der äußeren Sicherheitsbedingungen auf der Open Air Bühne nicht am Sommertheater teilnehmen.

Zum Sommertheater wurden fünf abwechslungsreiche Programme erarbeitet. Die in Summe 30 Vorstellungen werden jeweils zur Hälfte in Gera und Altenburg stattfinden. Insgesamt 140 Zuschauern sollen die Stühle vor den Bühnen Platz bieten. Alle Veranstaltungen dauern etwa 80 Minuten und finden ohne Pausen und Catering statt. Das Tragen von mitgebrachten Mund-Nasen-Bedeckungen ist beim Einlass, an der Kasse und in den Sanitäranlagen erforderlich. Sollte eine Aufführung aufgrund der Witterung ausfallen, so werden Ersatzvorstellungen angeboten. Der Terminplan lasse zusätzliche Aufführungen zu.

Kay Kuntze und der kaufmännische Geschäftsführer Volker Arnold freuen sich auf den Neustart und sind gleichzeitig gespannt, wie die Sommertheaterangebote von den Besuchern angenommen werden. Arnold verweist auf das treue Publikum. Allein durch Spenden und Verzicht auf Kartenrückzahlung sind rund 20.000 Euro zusammengekommen. Dies und die Kulanz bei der Umwandlung der Theaterabos zeige die große Solidarität der Geraer mit ihrem Theater. Dennoch sei der finanzielle Verlust im Moment noch nicht zu beziffern.

( Wolfgang Hesse, 19.06.2020 )

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