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Zwölf Dokumente und Bilder verbinden

Fotos sind unbestechliche Dokumente ihrer Zeit. Der Geraer Verleger Erhard Lemm hat schon vor vielen Jahren die
Postkartensammler Renate Stachorski und Ronald Knoll als Autoren und Frank Schenke als Fotografen zusammengeführt. Gemeinsam mit dem für die Gesamtgestaltung zuständigen Jürgen Rückert haben sie seit Jahren und nun auch für 2020 einen Jahreskalender geschaffen, den Erhard Lemm gern als ein Stück Werbung für Gera bezeichnet.Ganz bewusst soll aber auch daran erinnert werden, dass nach dem Krieg manches falsch gelaufen ist. Aber es soll auch Stolz machen, dass Gera den eigenen Charakter erhalten hat. Die aktuellen Fotos verlangen manchmal viel Aufmerksamkeit, wenn man sie mit den historischen Dokumenten vergleicht. Die Bahnhofstraße kann man als Teil der ehemaligen Küchengartenallee nur noch schwer erkennen.Wenn es um einen Wettbewerb zum geschichtlichen Wandel der Bauwerke geht, stehen die Geraer Sammler an erster Stelle. 
Stellt man dann noch den gegenwärtigen Zustand als Beweis für einen weitreichenden Wandel Fotos gegenüber, belegen die Autoren immer wieder die Entwicklung der Historie zur Neuzeit, der Leser kommt ins Staunen. Historische Fotos und aktuelle Aufnahmen sind von Zeitzeugen über den Wandel, über eine Stadt mit lange zurückreichender Geschichte und einem pulsierenden Leben. Wer von der jüngeren Generation weiß noch, dass der heutige Puschkinplatz mit dem 1870/71 erbauten fürstlichen Theater einen architektonischen Blickpunkt in der Stadt erhalten hatte. 1902 war das Gebäude abgerissen worden und hatte einer Bank Platz machen müssen. Heute ist hier ein Gesundheitszentrum untergebracht.
Der Steinweg, der Hauptbahnhof, die Zschochernstraße, die Greizer Straße und natürlich auch der Markt mit dem 1685 geschaffenen Simsonbrunnen  kommen zu ihrem Recht. Der Johannisplatz wird mit dem Posthumus-Denkmal gezeigt und als Foto in der Gegenwart.
Nicht fehlen dürfen Aufnahmen des Kaiserlichen Postamtes aus dem Jahre 1892 und in unserer Zeit noch immer genutzen Hauses der Bundespost. Den Abschluss bilden die Heinrichsbrücke und das Schloß Osterstein. Schon diese Kurzvorstellungen machen neugierig, sie sind aber viel umfassender. Die Autoren haben natürlich auf die Bild- und Texte der Neuzeit nicht verzichtet. Schon seit Jahren gibt es den Kalender mit dem bescheidenen Titel „Stadtbilder von gestern und heute“. 
Die Ausgabe für das Jahr 2020 ist soeben bei den Buchhandlungen erschienen.

( Reinhard Schubert, 02.10.2019 )

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