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Musikfestival für guten Zweck

Wie schon in den vergangenen Jahren wird die Kirche St. Martini in Zwötzen auch 2019 zum Konzertsaal, diesmal jedoch mit einem Konzertjubiläum an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. „Rock The Church“ geht in die zehnte Auflage. „Begonnen hat alles 2005 mit einer Veranstaltung der Jungen Gemeinde (JG)“, verrät Uwe Lehmann, Mitbegründer und treuer Anhänger und Verfechter dieser Idee. „JG trifft JG hieß das damals. Wir haben zu diesem Treff hier in der Kirche ein Konzert organisiert und damit auch etliche Nichtchristen angesprochen. Wie die ersten Bands hießen, weiß ich leider nicht mehr, aber sie haben Hardrock und Metal gespielt“, erinnert sich Uwe Lehmann. „Inzwischen gehört Rock The Church einfach zu Zwötzen.“ Doch, wie passt solche Musik in eine Kirche? Natürlich gehört nicht jede Art von Musik in einen sakralen Raum. Die Organisatoren von Rock The Church haben das inzwischen mehrfach gemeistert und die unterschiedlichsten Genres in den Kirchenraum portiert. Wenn die Freude an der Musik, der Spaß am Miteinander und der passende Anlass zusammenkommen, sei man auf dem richtigen Weg. In der Regel jährlich, abgesehen von einer längeren Pause während der Beseitigung der Hochwasserschäden an der Zwötzener Kirche, lockt die Benefiz-Konzertreihe in die Martini-Kirche. Die Musiker verzichten auf ihre Gagen und alle Einnahmen werden gespendet. Seit Anbeginn sammeln die Organisatoren für eine Renovierung des Kirchendaches. Ein großes Ziel hat man sich da vorgenommen. Im vergangenen Jahr konnte ein Teil des Geldes für die Reparatur und das Neudecken der Apsis über dem Altarraum verwendet werden. So sieht man auch äußerlich den guten Zweck, den diese Konzertreihe unterstützt. Seit einigen Jahren kommen Teile der Spendenerlöse auch sozialen Einrichtungen und gemeinnützigen Organisationen zu Gute.

Dieses Jahr geht ein Drittel der Spenden an das Tierheim in Greiz und ein weiteres Drittel an die christlich-soziale Initiative „Senioren mit Perspektive (Sempers e.V.)“.

An zwei Tagen werden insgesamt sechs Bands und Liedermacher aus Leipzig, Mühlhausen, Greiz und Gera das Rock The Church Jubiläum musikalisch überraschen. Singer/Songwriter Raphael Schwerdtfeger ist vielen Geraern von seiner Band Pure Accident bekannt. Bei Rock The Church wird er selbstgeschriebene Lieder zur Gitarre vorstellen, die aus seinem Leben erzählen und seinen christlichen Glauben beschreiben. Im vergangenen Jahr jährte sich der Todestag von Songpoet und Baggerfahrer Gerhard Gundermann zum zwanzigsten Mal. Unvergessen bleiben seine Lieder, seine Gedanken zur Gesellschaft und seine Liebe zu den Menschen. Die Fuchstal-Chaoten sind ein Mehrgenerationenprojekt aus der Wismutregion um Ronneburg in Ostthüringen. Seit nunmehr 2011 sind sie mit ihrem Gundermann Programm in der Republik unterwegs. Dabei liegt der Fokus darauf, die Lieder von Gerhard Gundermann in den Sound einer ganzen Band zu packen. Einen ganz anderen musikalischen Aspekt bringen Re.Mind aus Leipzig in die Kirche. Eingängige Melodien und elektronischer Sound verbinden sich zu einer Einheit. Die musikalischen Wurzeln des Duos liegen im Sound von Depeche Mode begründet. Ihre eigenen Kompositionen sprudeln voller Dynamik und neuen Inspirationen, wie sie das auf dem gerade erschienenen Debütalbum „unique“ unter Beweis stellten. Auch zum ersten Mal bei Rock The Church dabei sind Kimkoi aus Mühlhausen. Die Band um Frontmann Michael Schock hat ein akustisches Set vorbereitet. In den Liedern geht es um menschliche Erfahrungen, im Guten wie in Schlechten. Dabei legen sie viel Tiefe in ihre Texte. Inschwarz aus Greiz und The Blue Boys aus Gera vervollständigen die musikalische Vielfalt während der Jubiläumsausgabe.

Einlass ist jeweils um 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

Freitag, 13. September, Inschwarz – Kimkoi – The Blue Boys

Sonnabend, 14. September, Raphael Schwerdtfeger – Re.Mind – Fuchstal Chaoten spielen Gundermann

( Von Wolfgang Hesse, 11.09.2019 )

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