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Premieren, Proben und Programme

Noch in diesem Jahr können sich die Theaterbesucher auf sechs Premieren im Musiktheater, Schauspiel und Puppentheater freuen. Wie vielfältig und unterschiedlich die Angebote auch sind, das Theater möchte sich, wie Generalintendant Kay Kuntze es formulierte „an den sozialen und kulturellen Prozessen beteiligen und das Verbindende suchen“. 
Erste Premiere im Oktober bringt das Puppentheater im Abendprogramm auf die Bühne. „Der Misanthrop oder Der verliebte Melancholiker“ ist die zweite Arbeit der Stipendiatin der Theater-Stiftung Gera Kai Anne Schumacher. Mit dem Moliere-Klassiker nimmt sie die Tradition der Commedia dell‘Arte auf und versetzt die Puppenspieler – es ist das gesamte Ensemble im Einsatz – in die Welt des Maskentheaters. Wie so oft geht es in der Komödie um menschliche Schwächen, Irrtümer und Verliebtheit. Das Stück hat am 12. Oktober, 19.30 Uhr Premiere, wozu es bereits am Sonntag, 7. Oktober, 11 Uhr, eine Matinee gibt.
Das Schauspiel folgt am 13. Oktober mit dem Stück „Herr Kolpert“ von David Gieselmann. Erst im Jahr 2000 wurde die schwarze Komödie in London uraufgeführt und hat seitdem viele Bühnen in aller Welt erobert. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Herr Kolpert wirklich ermordet wurde und was bedeuten die Klopfzeichen aus der Truhe? Premiere: 19.30 Uhr in der Bühne am Park. Auch für das Stück „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch ist die Bühne am Park der Aufführungsort. Die Tragikomödie hat am 28. Oktober, 18 Uhr, Premiere. Max Frisch nennt sein Schauspiel ein Lehrstück ohne Lehre. 
Weiter geht es musikalisch mit Bedřich Smetanas komischer Oper „Die verkaufte Braut“, die am 19. Oktober, 19.30 Uhr im Großen Haus Premiere hat. Das Werk zählt zu den beliebtesten Buffo-Opern. Die Inszenierung schuf Kay Kuntze mit Anne Preuß als Marie und Timo Rößner als Wenze. Eine weitere Inszenierung von Kay Kuntze erlebt am 30. November, 19.30 Uhr, im Großen Haus ihre Premiere: „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach, musikalische Leitung GMD Laurent Wagner. Einen nachhaltigen Eindruck konnten bereits die Gäste der Gala erhalten. Was an diesem Abend Sängerin Miriam Zubieta als mechanische Puppe Olympia bot, verzauberte das Publikum und machte Lust darauf, die gesamte Oper zu erleben.
Traditionsgemäß läutet ein Weihnachtsmärchen den Dezember ein. In diesem Jahr dürfen sich die jüngsten Zuschauer auf das Märchen der Gebrüder Grimm freuen „Der gestiefelte Kater“ mit dem Untertitel „Vertrauen will gelernt sein“. Premiere ist am 6. Dezember, 9 Uhr, im Großen Haus. Ballettfreunde können sich auf die Ballettfestwoche vom 25. Januar bis 3. Februar mit Eigenproduktionen und Gastspielen freuen.

( Helga Schubert, 03.10.2018 )

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