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Kindergärten in neue Hände

Kommunale Kindereinrichtungen wird es bald nicht mehr geben. Nach dem Stadtratsbeschluss vom vergangenen Jahr sollen bis Ende des Jahres alle Kindereinrichtungen in die Hand von freien Trägern gegeben werden. Wie Sozialdezernentin Christiane Neudert informierte, übernimmt ab 1. März die Kinderland 2000 gGmbH die Kindertagesstätten Steinbeckstraße, Falka, Wasserkunst, Majakowskistraße 16, Rathenaustraße und Tinzer Straße. Die Einrichtungen "Benjamin Blümchen" und "Die Frechdachse" in Lusan gehen bis zum 1. April in die Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt. Auch für das Kinderparadies in der Untermhäuser Heinrich-Laber-Straße ist ab 1. April ein neuer Hausherr gefunden: das DRK.Seit Sommer des vergangenen Jahres fanden somit zehn kommunale Kindertagestagesstätten und sechs der Heimbetriebsgesellschaft (HBG) einen neuen Betreiber. Insgesamt waren es 26, zehn müssen noch bis Jahresende aus der kommunalen Trägerschaft entlassen werden. Dahinter stehen 632 Plätze und 110 Mitarbeiterinnen, die als Erzieher zu den freien Trägern überwechseln können, wozu sich fast alle entschlossen haben.Von den 3602 Kindertagesstättenplätzen in der Stadt sind inzwischen 1068 Plätze in neuer Hand. Weitgehend sei dem Elternwillen Rechnung getragen worden, versicherte die Sozialdezernentin.Bis zum Jahresende müßten allerdings noch fünf Häuser geschlossen werden. Dazu gehören der Fröbelkindergarten und der Kindergarten in der Erich-Mühsam-Straße. Die Eltern der Kinder, die den Fröbelkindergarten besuchen, sind jedoch gegen eine Schließung. Damit jedoch das Fröbelkonzept in Gera weiter umgesetzt werden kann, soll es in der AWO-Einrichtung im Gera-Karree angewendet werden, kündigte Christiane Neudert an.

( NG/hs, 08.02.2002 )

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