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Guckkasten wirbt für kreative Ideen

Zu einem kreativen Wettstreit rufen die Sparkasse Gera-Greiz und die Stadt Gera die Schüler von Förder- und Regelschulen, Gymnasien ab 5. Klasse und die Auszubildenden der berufsbildenden Schulen auf. "Guckkasten" nennt sich dieser nun mehr 5. Wettbewerb für Kinder- und Jugendkunst. Das weitgefasste Motto lautet "Reflexionen - Umwelt - Natur - Kunst" und will die Kinder und Jugendliche anregen, ihre Welt mit Farbe, Pinsel, Stift, Papier, Holz, Metall, Schraubenschlüssel, Stoffe, Schere oder Fotos zu entdecken und ein eigenes Werk zu schaffen. Zeit für die schöpferische Umsetzung der Ideen bleibt nur noch bis zum 15. April, denn von da an bis zum 21. April müssen die Arbeiten abgegeben werden. Angenommen werden sie entweder bei den Kunsterziehern der Schulen, in den Filialen der Sparkassen Gera-Greiz, in der Kunstsammlung Gera und in der Staatlichen Kupferstichsammlung Greiz. Eine Fachjury nimmt sich jede einzelne Arbeit vor und trifft am 2. Mai ihre Entscheidung." Großen Wert legt Museumspädagogin der Kunstsammlung Gera Gisela Kerekes auf die Vielfalt. Sie freue sich jetzt schon auf die Juryarbeit, obwohl die Auswahl immer schwerer falle, bekannte sie, denn die Qualität der eingereichten Arbeiten nehme ständig zu. An keinem geringeren Ort als der Orangerie, dem Ausstellungsort der Kunstsammlung, finden ab 11. Juni 2002 der besten Malereien, Grafiken, Fotos, Plastiken oder Objekte Platz. "Wir öffnen gern für die jungen Künstler unsere Türen", meinte die Direktorin der Kunstsammlung Dr. Ulrike Lorenz. "Im Umfeld von Otto Dix sind sie in guter Obhut." Es gehe nicht darum, Künstler zu züchten, aber die Kunstsammlung nutze die Chance, sich neue und eigene Museumsbesucher heranzuziehen, räumte sie ein. Bei den Schülern würde diese Art des Wettbewerbs und die Aussicht, die Arbeiten in der Orangerie ausgestellt zu sehen, gut ankommen, weiß Fachberaterin, Kunsterzieher Margit Kammholz. Zum vierten Guckkasten-Wettbewerb vor zwei Jahren seien 927 Arbeiten eingegangen, wovon 20 Preisträger ermittelt wurden, erinnert sie sich. Als Preis gab es einen kleinen Goldbarren der Sparkasse Gera-Greiz. Dieser winkt auch in diesem Jahr den Preisträgern. In der Ausstellung gibt es in diesem Jahr eine Besonderheit, informierte Gisela Kerekes. Sie wird durch etwa 50 Zeichnungen aller Altersstufen aus Fort Wayne (USA) ergänzt. Arbeiten von Geraer Kindern waren 2001 in der amerikanischen Partnerstadt ausgestellt.

( NG/hs, 01.02.2002 )

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