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Überraschung für Schlupfwinkel

„Wir haben größten Respekt vor dem, was Sie leisten“, sagt Uwe Klinger, Vorstandvorsitzender der WBG „Glück Auf“ und verweist auf die verantwortungsvolle und psychisch anstrengende Arbeit der Mitarbeiter im „Schlupfwinkel und Sorgentelefon Gera e.V.“

Seit Jahren unterstützt die Wohnungsbaugesellschaft aus Erlösen des alljährlichen Sommerfestes soziale Einrichtungen, insbesondere bei ihrer Arbeit mit Kindern. Das Kinderheim in Ernsee, das SOS Kinderdorf oder die Kindervereinigung Gera kamen unter anderem schon in den Genuss der Erlöse. Klinger bedankt sich bei den Firmen, die sich am 13. Sommerfest der WBG finanziell beteiligten. Insbesondere für die Tombola haben 43 Firmen wertvolle Sachspenden und Gutscheine zur Verfügung gestellt. Dazu wurden 847 Lose zu je einem Euro verkauft.

Dieses Geld, sowie die Erlöse aus dem Kuchenverkauf, dem Glücksrad und der Versteigerung von Künstlerporträtzeichnungen ergeben in Summe 1.320 Euro, die dem Schlupfwinkel übergeben wurden. Dazu kommen noch 457 Euro an gestifteten Gutscheinen und Geldspenden beteiligter Firmen und Sachspenden, in Form von Brettspielen, Haushaltszubehör und Fußbällen. „Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung“, freut sich Silvia Krause, Geschäftsführerin vom Schlupfwinkel. Besondere Vorhaben könne man nur durch Spenden finanzieren und Silvia Krause nennt hierbei die Erneuerung des 25 Jahre alten Fußbodenbelages im Aufenthaltsraum der Kinderschutzwohnungen als vorrangiges Ziel. Dafür solle diese Spende genutzt werden.

Der Verein in Lusan, in der Lobensteiner Straße 49, ist seit 1990 Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche. Hier erfahren Betroffene in Not- und Krisensituationen Schutz, Begleitung und Beratung und können bei Bedarf in Kinderschutzwohnungen in Obhut genommen werden. Zwei derartige Wohnungen für jeweils sechs Betroffene werden in der Einrichtung rund um die Uhr betreut. Zusammen mit den ambulanten Hilfen, der Kinder und Familien Unterstützung und dem Familienzentrum Bieblach widmen sich insgesamt 43 Mitarbeiter den Aufgaben in den Einrichtungen. Silvia Krause erwähnt, dass es gerade für Kinder zwischen 0 und 4 Jahren ganz wichtig sei, so schnell wie möglich in eine intakte Familie oder eine Pflegefamilie zu kommen. Für die Mitarbeiter sei es oft schwer, eine Beziehung zu den schwer traumatisierten Kindern aufzubauen und diese nach maximal drei Monaten wieder los zu lassen. Das, so erklärt die Leiterin, schätze sie so sehr an ihrem motivierten und stressresistenten Team.

( Wolfgang Hesse, 14.07.2018 )

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