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Die Fête de la Musique kann starten

Es ist eine gute Tradition, dass die Sparkasse Gera-Greiz die Kultur, Kunst und Identität der Stadt Gera regelmäßig unterstützt. „Wenn es um ein friedliches Musikfest in der Stadt geht, das auch der Toleranz und der Gemeinschaft dient, steht die Sparkasse nicht abseits“, begründet Markus Morbach, der Vorstandvorsitzende der Sparkasse Gera-Greiz das Engagement seines Kreditinstitutes.

Es ist mittlerweile schon das fünfte Mal, dass die Sparkasse das Organisationsteam der Fête de la Musique in Gera mit einer beachtlichen Summe unterstützt. Insgesamt 3.500 Euro dienen der Absicherung des Musikfestes am 21. Juni. „Auch wenn alle Künstler ohne Gage auftreten, fallen Kosten an, wie etwa bei der Werbung, bei Bühnen und Tontechnik oder der Unterbringung ausländischer Künstler“, signalisierte Lothar Hoffmann, der Initiator der Fête in Gera. Mit über 60 Solisten und Formationen an 14 Standorten inmitten Geras Innenstadt, könnte das kleine Jubiläum zu einem Höhepunkt in der bisherigen Fête-Geschichte der Stadt werden. Bereits am Vorabend, 20. Juni, 19 Uhr wird das Musikfest in der Johanniskirche eröffnet. Der Konzertchor des Rutheneums ist hier zu erleben. Diese, sowie alle weiteren Veranstaltungen zur Fête de la Musique sind für die Besucher kostenlos. Von 16 bis 22 Uhr sind Künstler aus acht Ländern in Gera zu Gast. Über die Grenzen ihrer Länder hinaus bekannte Interpreten aus Wien, Kiew, Prag, Israel, der Schweiz, Polen oder Italien treffen auf ihre deutschen Kollegen aus der Region. Besonders verweist Hoffmann auf das Programm in der Salvatorkirche. Neben dem Kinder- und Jugendchor des Theaters Gera-Altenburg und den Köstritzer Flötenkindern gibt es „Schir Semer“ aus Chemnitz zu hören. Der Chor mit dem Hebräischen Namen interpretiert Gebete, Volkslieder, klassische Lieder, aber auch Scherzlieder in den Sprachen Jüdisch, Hebräisch, Russisch, Deutsch und Italienisch. Das Mittelalter, die Renaissance und der Barock aber auch die Romantik bilden die textlichen Wurzeln für die Kompositionen von Multiinstrumentalistin Hannah Wagner. Ihr Projekt „Saeldes Sanc“ aus Leipzig wird in der Salvatorkirche gastieren.

Als einen besonderen Höhepunkt nennt Hoffmann das Konzert der Osterländer Chöre auf dem Marktplatz. Das Vokalensemble MOSAIK, die Chorvereinigung CANTABILE, der Aequalis Frauenchor und der Chor des Handwerks der Stadt Gera e.V. werden mit einem klassischen Chorprogramm einzeln und gemeinsam musizieren. Die künstlerische Leitung des Gesamtprojektes hat Erhard Cotta. Auf dem Kornmarkt präsentieren Aktive unter dem Titel „Gera 2025“ ihre Initiativen zur „Europäischen Kulturhauptstadt“ und welche Chancen dies für die Menschen der Stadt und der Region mit sich bringen würden.

Parallel zu der heißen Phase der Vorbereitungen sind Plakatentwürfe der letzten vier Jahre für die Fête de la Musique in einer Ausstellung im Foyer des Theaters zu sehen. Noch bis zum 24. Juni werden die kreativen Arbeiten gezeigt. Sie stammen aus dem zweiten Ausbildungsjahr der Gestaltungstechnischen Assistenten und Assistentinnen an der TÜV Rheinland Schule für Gestaltung und Informatik. Unter Anleitung von Diplomdesignerin Birgit Kremer-Masuhr und Kommunikationsdesigner Daniel Böhm schufen die GTA-Klassen die Werbemittel für die Fête de la Musique. „Leider konnte in den vergangenen Jahren immer nur ein Entwurf das Plakat der Fête werden, obwohl es viele gleichwertige Arbeiten gab“, bedauert Prof. Dr. Lothar Hoffmann vom Vorbereitungsteam. 

( Wolfgang Hesse, 15.06.2018 )

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