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Füreinander, miteinander, voneinander

Seit zehn Jahren hat Anke Fehrensen den Hut auf für ein Projekt, welches sich der Aufgabe verschrieben hat, Generationen zusammenzubringen. Das Mehrgenerationenhaus vereint Kindertagesstätte, Jugenclub, Familienzentrum und Seniorentreff in einem, abgerundet durch das Angebot der Kinderkleiderkammer. Hierfür sucht Anke Fehrensen eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, Kontakt: ( 8336960. 
Kurz erklärt: Das Mehrgenerationenhaus ist ein Projekt des Deutschen Kinderschutzbundes, Stadtverband Gera, welcher seit 2001 existiert. Zu den Mitgliedsvereinen gehört der Streetwork GERA e.V. und des Schlupfwinkel und Sorgentelefon Gera e.V. Bis 2006 saß Angelika Quitera dem Stadtverband des Deutschen Kinderschutzbundes vor, gefolgt von Anke Fehrensen.
Die Kindertagesstätte „Bummi” ist in Trägerschaft der AWO Stadtverband Gera. Der Jugendtreff CM ist bis dato das einzige offene Haus der Stadt Gera und das Familienzentrum befindet sich in Trägerschaft des Schlupfwinkel und Sorgentelefon e.V. „2006, als ich den Vorsitz des Deutschen Kinderschutzbundes, Stadtverband Gera (DKSB) übernahm, hatte ich die Idee, diesen Dachverband aktiver zu gestalten. Während er sich von 2001 bis 2006 eher der Lobbyarbeit widmete, wollte ich den Verein fortan mit Leben erfüllen. Gemeinsam mit dem Vorstand entwickelte ich die Idee der Kinderkleiderkammer. Auf der Suche nach passenden Räumen wurden wir hier in der Fritz-Gießner-Straße fündig”, erklärt Anke Fehrensen die Anfänge. Diese ist ein Angebot für jene Bürger der Stadt Gera, die eine Socialcard oder einen Nutzungsnachweis der Geraer Tafel besitzen oder Arbeitslosengeld II beziehen.
2006 brachte die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen das Aktionsprogramm des Bundes, Mehrgenerationenhäuser zu installieren, auf den Weg. „2007 schrieben wir ein Konzept, 2008 bekamen wir den Zuschlag, denn hier in Bieblach-Ost hatten wir bereits ein Haus, in dem täglich die Generationen ein und aus gingen. Füreinander, miteinander, voneinander – so lautete das Credo in der ersten fünfjährigen Förderphase”, erinnert sich Anke Fehrensen zurück, die 2008 neben ihrer rein ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorsitzende des DKSB dann auch die Koordination des Mehrgenerationenhaus übernahm. 
Aus den Erfahrungen gelernt, wurde die zweite Förderphase ab 2012 dem Leben angepasst. „Ein reines Miteinander der Generationen funktioniert auf Dauer nicht. Es braucht Rückzugsorte für die einzelnen Altersgruppen. Ab 2012 standen der demografische Wandel, aber auch Migration und Integration im Fokus der Mehrgenerationenhäuser. Im aktuell laufenden dritten Förderintervall bleibt der Fokus der Gleiche, hinzu kommt die Alphabetisierung. Dabei sind nicht die Hinzugezogenen, sondern Betroffene im Erwachsenenalter gemeint, die zum Beispiel nicht sinnerfassend und verstehend lesen können. Gemeinsam mit der Volkshochschule wollen wir der Zielgruppe die Scheu nehmen, damit sie letzlich allen den Weg in die Kurse finden”, umreißt die Koordinatorin die Projektinhalte.  „Wir treffen uns einmal im Monat, um Aktuelles, Vergangenes und Künftiges zu besprechen.” 
Zum Leben gehört auch Feiern und gefeiert wird anlässlich des zehnten Geburtstages in der ersten Juniwoche. Los geht es am Montag, 4. Juni, mit einem offiziellen Festempfang. Gefolgt von dem zweiten „Ball-über-die-Schnur-Wettbewerb” der Kooperationspartner am Mittwoch, 6. Juni. „Die bunte Feier für Jung und Alt findet am 8. Juni, ab 15 Uhr auf dem Lagerfeuerplatz, oberhalb des Mehrgenerationenhauses statt. Es wird zahlreiche Acts und Stationen geben, z.B. Hüpfburg, Kinderschminken, Bogenschießen, Airbrush und die Freiwillige Feuerwehr Roschütz wird mit einem Fahrzeug anwesend sein. Das Familienfest endet mit dem Start vieler Luftballons in den Himmel”, freut sich Anke Fehrensen gemeinsam mit allen Einrichtungsleitern und Mitorganisatoren auf zahlreiche Gäste zum Fest am Freitag, 8. Juni, ab 15 Uhr. 
www.familienzentrum-gera.de/mehrgenerationenhaus.html

( Fanny Zölsmann, 02.06.2018 )

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