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Gedanken zum Thema Heimat

Der ökumenische Frauensonntag gehört im Kirchenkreis Gera seit zehn Jahren zu den Höhepunkten im Kirchenjahr. Im Jahre 2008 wurde diese Veranstaltung durch die damalige Superintendentin Gabriele Schaller neu belebt. Zu dieser Zeit existierte ein ökumenischer Weltgebetskreis in Gera. Pastorin Sabine Michaelis gründete aus dieser Gruppe einen festen ehrenamtlichen ökumenischen Vorbereitungskreis für die Frauensonntage. „Wir wollten vor allem etwas für das Umland von Gera anbieten“, erinnert sie sich. Heute besteht das Team der „Frauensonntagsaktivistinnen“ aus bis zu 15 Frauen, die gemeinsam mit den Frauen der jeweiligen Gemeinden den Tag vorbereiten. „Der ökumenische Frauensonntag hat sich im Kirchenkreis Gera sehr gut etabliert. Viele Frauen kommen immer wieder, und jedes Jahr kommen mehr Familien, Männer, Frauen und Kinder hinzu.“, freut sich Andrea Annelena Dressel und hofft auch in diesem Jahr auf 80 bis 100 Besucher. Sie selbst ist seit 10 Jahren federführend an den Vorbereitungen beteiligt.

Historisch sind derartige spezielle Thementage für Frauen bereits seit dem ersten Weltkrieg bekannt. „Man könnte sich vorstellen, dass Frauen damals durch den Krieg besonders allein, auf sich gestellt, mit viel Verantwortung beladen waren und besonders Trost und Stärkung brauchten.“, schätzt Andrea Dressel.

Dieser Tag soll auch in unserer Zeit Themen ansprechen, die speziell, aber nicht nur, für Frauen interessant sind. Gerade Frauen brauchen ihre eigenen Themen oder eben ihre eigenen Tage, meint Andrea Dressel.

Das Vorbereitungsteam lädt zum zehnten Frauensonntag in die Kirche und in das Gemeindezentrum nach Rüdersdorf ein. Es wird das zweite Mal sein, dass man sich in Rüdersdorf trifft. Andrea Dressel erinnert sich an den zweiten Frauensonntag 2009 in Rüdersdorf, als die mittelalterliche Mystikerin Hildegard von Bingen im Mittelpunkt stand.

Diesmal dreht sich am Sonntag, den 25. Juni alles um das Thema „Heimat“. Dieses, sicher gerade in unserer Zeit, schwierige Thema wird von vielen Seiten beleuchtet. Dabei findet auch die vermisste Heimat der verschwundenen Dörfer bei Rüdersdorf Beachtung. In einem Anspiel zum Gottesdienst um 10.30 Uhr werden die Frauen auf ihre eigene Art das Thema Heimat verdeutlichen. Simone Kluge von den Evangelischen Frauen Mitteldeutschland hat zum Jubiläum einen Gruß vorbereitet. Im anschließenden Themenkarussell wird das Thema weiter vertieft und während drei Stationen unterschiedlich betrachtet. Viele fleißige Helfer bereiten unterdessen einen ausgedehnten Brunch für alle Besucher vor und laden zu einem Erfahrungsaustausch ein. Am Nachmittag nimmt Annerose Kirchner das Thema auf und liest Episoden aus ihrem Buch „Spurlos verschwunden“.

Eingeladen sind alle Interessierte aus den Geraer Kirchengemeinden, der Stadt und dem Landkreisen. Der Frauensonntag soll zu einem Ausflug für die ganze Familie werden, wünschen sich die Organisatorinnen und betonen, dass Männer ausdrücklich willkommen sind. Auch eine Kinderbetreuung wird angeboten. Besucher ohne Auto können sich gern unter ( 8001265 über eine Mitfahrgelegenheit erkundigen.

( Wolfgang Hesse, 17.06.2017 )

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