Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Von Erbschleichern und der Bibel als erstes Gesetzbuch

Wussten Sie, dass Erbschleicher gar nicht strafbar ist? Mit dieser Frage und natürlich mit der passenden Antwort, startet der Förderverein „Rechtspflege, Kunst und Kultur” in das Jahr 2017. „Wir haben den Diplom-Rechtspfleger, Kabarettisten, Dozenten und Autoren Lutz Teetzen gewinnen können”, freut sich Vereinsvorsitzender Udo Pein. Am Donnerstag, 19. Januar, 19 Uhr, wird Lutz Teetzen mit seiner heiteren Rechtsberatung namens „Erbschleicherei” im Kommunikationszentrum der Sparkasse Gera-Greiz die Gäste zum Schmunzeln bringen. „Die Zuhörer dürfen sich auf 90 Minuten amüsante Kleinkunst zum Mitdenken samt komödiantischer Impulse freuen.”

Karten für diese Veranstaltung können direkt bei Udo Pein unter ( 8341244 bestellt werden.

Natürlich ist und bleibt das nicht das einzige Highlight des Vereins im Jahr 2017. Unter dem Tenor „Recht in der Bibel” wird der Verein die bekannte und bereits etablierte Reihe „Sommerkirche in Thieschitz” thematisch füttern. „Nach den Themenjahren ‚Paare der Bibel‘ und ‚Außenseiter der Bibel‘ wird 2017 im Zeichen des Rechts stehen.”

Wer es nicht kennt: Von Mai bis Oktober lädt Pfarrer Frank Hiddemann vierzehntägig sonntags 17 Uhr zur Sommerkirche ein. Wer möchte radelt vom gemeinsamen Treffpunkt Untermhaus bereits 16 Uhr nach Thieschitz.

„Das Recht in der Bibel ist der reine Wahnsinn. Ein Großteil des Rechts entstand aus der Bibel. Frei gesagt, ist die Bibel das erste Gesetzbuch”, philosophiert Udo Pein.

2017 soll auch endlich die schcon lange in der Schublade schlummernde Podiumsdiskussion „Die Gefahr weicher Drogen” – als Moderator Dr. Götz Herrmann, Vizepräsident am Landgericht Gera – umgesetzt werden. Ebenfalls wird sich Hans Thiers wieder die Ehre geben und einen Vortrag zur Morduntersuchungskommission der DDR halten. Einen Fachvortag plant Udo Pein unter dem Titel „Lösungsorientierte Begutachtung im Sorgerecht”.

Seit seiner Gründung am 29. November 2012 kann der 50-köpfige Verein auf 31 durchgeführte, sechs aktuell laufende, vier in Arbeit sich befindende und 16 offene Veranstaltungen blicken. „Zu den offenen gehört u.a. „‚Menschenrechte – ein Projekt des Thüringer Anwaltsvereins‘, ‚Der Machetenmord und andere Jenaer Kriminalfälle – Buchlesung mit Barbara Glasser‘, ‚Radsport in Gera? - Vergleich DDR und Heute‘ und ‚Denkraum (JVA Tonna) – ein Projekt der AIDS-Hilfe‘”, zählt Udo Pein auf.

Wer überlegt, an welchen Stellen oder Orten er das Wirken des Fördervereins schon einmal erlebt habe, dem sei hier eine kleine Gedankenstütze gegeben: Fast täglich zur Mittagsstunde erklingt das Glockenspiel im Rathausturm, bespielt von Mitgliedern des Vereins und Liebhabern des feinen Geschmacks. In unserer Zeitung Neues Gera konnte man in den letzten Monaten des Öfteren den Rechtstipp „Mehr, wenn‘s RECHT ist” zu lesen finden, dieser wird auch im kommenden Jahr in unregelmäßigen Abständen fortgesetzt. Und imposantestes Werk der Mitglieder in diesem Jahr war die zweite Nacht des Rechts am 30. September im Justizzentrum. „Mit 32 Einzelveranstaltungen – von Gerichtsverhandlungen, Rechtsvorträgen, Buchlesungen, Filmvorführungen, Fahrtraining, Haftzellenführungen, Versteigerungen und Podiumsdiskussion bis hin zum Fitnesstraining – und vielen Informationsständen übertraf die 2. Nacht des Rechts das Ergebnis der ersten Veranstaltung vor zwei Jahren erheblich. An der 2. Nacht des Rechts waren insgesamt 40 professionelle Mitwirkende aus den Bereichen Thüringer Justizministerium, Thüringer Oberlandesgericht, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Notarkammer, Rechtsanwaltskammer, Musikschule Gera, Rechtspflegerbund, Justizvollzugsanstalt, Rechtsanwälte, Jugendstation Gera, Schillergymnasium Eisenberg, Gerichtsvollzieherbund, soziale Dienste, Musikgruppe ,Lanz-Leut‘, Amtsgericht Gera, Arbeitsgericht Gera, Verwaltungsgericht Gera, und Landgericht Gera hinbeteiligt. Die Besucherzahl wurde auf etwa 900 geschätzt”, zieht Udo Pein sein Fazit zur zweiten Auflage, die sogar mit einem leichten Plus abgeschlossen werden konnte.

Erst 2018 wird es die dritte Nacht des Rechts geben, bis dahin dürfen sich alle Hobby-Juristen auf ein spannendes und informatives Jahr 2017 mit dem Förderverein „Rechtspflege, Kunst und Kultur” freuen.  

( Fanny Zölsmann, 17.12.2016 )

zurück