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Innovativ, gelungen und marktbereit

Ideen für eine Unternehmensgründung gibt es viele. Doch meist bleibt es dabei, denn die Ideengeber verlässt meist schnell der Mut oder sie wissen nicht wie und was zu tun ist. Dabei sollte man nicht sofort den Kopf in den Sand stecken, sondern sich Hilfe holen. Diese gibt es beim Technologie- und Gründerzentrum, dass bei Themen wie Finanzierung, Gründung und Domizilsuche beratend zur Seite steht. Zudem ist das TGZ Veranstalter des Gründungsideenwettbewerbes Ostthüringen bei dem sich Menschen mit Geschäftsideen bewerben können. Beim Wettbewerb warten nicht nur Geld- und Sonderpreise, sondern vor allem Unterstützung für Gründungsideen von Gründungsberatern mit jahrelanger Erfahrung, Kontakte und Know-how. Auch 2016 wurde wieder zum Mitmachen aufgerufen. 13 Teilnehmer gab es bei dem Wettbewerb, welcher in einer Frühjahrs- und einer Herbstrunde ausgetragen wurde.

Bei der Vorstellung der sechs Ideen, die an der jetzigen zweiten Runde teilnahmen und der Preisvergabe, wählte man diesmal nicht das TGZ als Veranstaltungsort, sondern war zu Gast bei Frank´s Burger-Licious BBQ, einem ehemaligen Teilnehmer und Preisträger. „Das Unternehmen zeigt, dass aus einer Idee Wirklichkeit werden kann. Angefangen hat hier alles in einem Imbisswagen in Schmölln. Die zweite Station war ein kleines Lokal in der Schmelzhüttenstraße und heute ist Frank´s ein eigenes Restaurant im ehemaligen Sächsischen Bahnhof“, erklärt Dr. Merle Fuchs, die Geschäftsführerin des TGZ und fügt hinzu: „An diesem Beispiel sieht man, dass man mit Hilfe, Unterstützung und viel Arbeit sein eigenes Unternehmen an den Markt bringen kann.”

Letztendlich ging der dritte Preis an Grit Kux und ihre Idee zu Mrs. Sporty. Der Club wendet sich an Frauen, die nicht nur modernste Fitnessgeräte und Personal Trainer erwarten dürfen, sondern auf Wunsch auch qualifizierte Ernährungsberatung erhalten. In den Trainingseinheiten von nur 30 Minuten Länge werden Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit wie bei einem Zirkeltraining gestärkt. Die Gründerin eröffnet Mitte Dezember ihr erstes Studio in Gera und möchte bei Erfolg expandieren.

Platz zwei ging an Matthias Scheffel und Eins30. Als Tischlermeister hat Scheffel ein besonderes Unternehmenskonzept entwickelt, das das Ziel hat, traditionelle Lebensstrukturen der letzten zwei Generationen wieder erlebbar zu machen – nämlich Arbeit und Leben, Natur und Handwerk, Handel und Dienstleistung sowie den dörflichen Alltag. Dazu verbindet Eins30 die vier Geschäftsbereiche Projektmanagement für Bauherren und Holzhandwerk für hochwertige Möbel mit einem Café und Übernachtungsmöglichkeiten in Kraftsdorf.

Den ersten Platz sicherte sich Andreas Schönemann. Mit WLW Industrieautomation, die als GmbH Anfang 2017 ihren Geschäftsbetrieb mit Sitz in Gera und einer Niederlassung in Markkleeberg aufnimmt, vereint die 25jährige Tradition der WLW Wagner Leisner Wolter GmbH mit der Kompetenz von Andreas Schönemann, der Industrietechnikers mit Schwerpunkt Elektrotechnik sowie Betriebswirt ist. Das Unternehmen ist Spezialist für Maschinen- und Anlagensteuerungen. Mit der Kompetenz in den Bereichen Kommentierung, Dokumentation und Übersetzung von Anlagensteuerungen bietet die WLW Industrieautomation ihren Service nicht nur für die Hersteller von Neuanlagen, sondern auch zur Vorbereitung des Exports gebrauchter Anlagen. 

( Lars Werner, 03.12.2016 )

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