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Gemälde des Malers Theodor Fischer restauriert

Jahrzehnte fristete Kaufmannsgattin Albine Spaethe ihr Dasein nur in einem dunklen Depot. Gemeint ist nicht die Frau von Franz Gustav Spaethe selbst. Vielmehr ist die Rede von dem 1859 entstandenen Ölgemälde „Albine Spaethe“ vom Geraer Maler Theodor Fischer. Zu gut würde das Gemälde in die vor sechs Jahren im Stadtmuseum eröffnete und bei den Besuchern beliebte Dauerausstellung „Romantisches Gera. Bürgerliches Leben im 19. Jahrhundert in den Werken der Malerfamilie Fischer“ passen. „Aber wir konnten das Gemälde aufgrund seines schlechten Zustandes nicht zeigen“, bedauert Matthias Wagner, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stadtmuseum. Seit Jahren bestand im Stadtmuseum und dessen Förderverein der Wunsch, das Werk restaurieren zu lassen. Dieser Wunsch konnte jetzt in die Realität umgesetzt werden. Die notwendigen Eigenmittel für die Restaurierung in Höhe von 1.500 Euro wurden von Dr. Albrecht Schneeweiß und dem Förderverein Stadtmuseum Gera aufgebracht. Der Freistaat Thüringen steuerte nochmals die gleiche Summe als Fördermittel zu. Restauriert wurde das Gemälde von Thomas Heinicke aus Waldenburg.

Albine Spaethe und ihr Ehemann, der Kaufmann Franz Gustav, gehörten zweifellos zu jenem Teil des Geraer Bürgertums, das sich eine solche Ausgabe leisten konnte. Dem entsprechend stolz und selbstbewusst und auch überaus elegant gekleidet, präsentiert sich Frau Spaethe dem Betrachter. Der Name ihres Mannes ist heute in Gera noch in aller Munde. Franz Gustav Spaethe ließ im Jahr 1869 eine überdachte Verbindung, die nach ihm benannte Spaethe-Passage, erbauen.

( Gera (NG), 26.11.2016 )

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