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Architekt Thomas Laubert steht auf innerstädtisches Flair

Mit dem Eckgebäude Kornmarkt 6 gelingt ihm jetzt der Ringschluss zur Florian-Geyer-Straße. Hierbei handelt es sich um eines der älteren bebauten Grundstücke von Gera, deren Erstbebauung auf die Zeit der Stadtgründung zurückgeht. Genau genommen handelt es sich beim Kornmarkt 6 um zwei Gebäude, die 1968 zu einer Hausnummer zusammengelegt wurden. Beim großen Stadtbrand 1780 wurden beide Häuser teilweise zerstört und danach wieder aufgebaut. Noch heute sind im Keller und an den Grundmauern verschiedene Bauphasen erkennbar. Voller Stolz verweist Thomas Laubert - bei diesem Objekt zugleich Bauherr - auf den Keller mit gotischem Spitzbogengewölbe, der selten für diese Region ist: „Er dürfte etwa aus dem 14./15. Jahrhundert stammen, vielleicht auch früher“. Im Erdgeschoss - bis vor einigen Jahren unverkennbar als Wernesgrüner Bierstube genutzt - zeugen massive Grundmauern vom historischen Altbestand.

Genau das ist es, was Thomas Laubert reizt. Das Haus hat Geschichte, erkennbar an den verwendeten Baumaterialien, Baustilen und „Handschriften“ früherer Bauherren. Und jetzt fügt Laubert seine Handschrift hinzu. Und das wie gewohnt mit größter Sorgfalt und Würde gegenüber der historischen Bausubstanz.

Von der künftigen äußeren Gestaltung des Gebäudes ist derzeit noch nichts erkennbar, auch nicht hinter dem verhüllten Gerüst. Laut Thomas Laubert wird der Eingang in das Haus wieder an seinen ursprünglichen Standort auf den Kornmarkt verlegt. Um die Brandschutzauflagen zu erfüllen, bekommt das Dach größere Gaupen, die zudem einem modernen Wohnen entsprechen. Die komplette Fertigstellung - natürlich abhängig vom Witterungsverlauf in den nächsten Monaten - ist für Mitte nächsten Jahres geplant.

Wie bei sämtlichen von Laubert betreuten grundhaften Sanierungen in diesem Karree wird auch der Kornmarkt 6 im Erdgeschoss Gewerbeflächen bekommen und in den oberen Etagen entstehen modern ausgestattete Wohnungen. Einen Teil der Gewerberäume wird der Geraer für sein Büro selbst nutzen. Zudem zieht ein Modeatelier ein.  

( Gera (gw), 22.10.2016 )

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