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Bereits zum 24. Mal finden in diesem Jahr die Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur statt, an denen sich auch die Stadt Gera sowie kulturelle Einrichtungen und Vereine Geras mit einer Vielzahl von Veranstaltungen beteiligen: Am Dienstag, 18. Oktober, 18 Uhr, lädt das Stadtmuseum zu einem Vortrag von Angelika Timm zum Thema „Die DDR und Israel” ein. In ihrem Vortrag geht sie über das Verhältnis der DDR zu Schoah, Zionismus und Israel hinaus und greift auch Hintergründe und Teilaspekte des Themas auf.

Die Doku Rabi Wolff flimmert am Donnerstag, 20. Oktober, 18 Uhr, und am Sonntag, 23. Oktober, 16.15 Uhr, im Metropol Kino über die Leinwand. Wauers Film zeigt den turbulenten Alltag von Willy Wolff, führt auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf.

Ebenfalls am Donnerstag, 19.30 Uhr, findet das Gastspiel der israelischen Kibbutz Contemorary Dance Company „If At All” im Theater Gera statt. Be’ers Choreografie erzählt keine Geschichte, sondern beansprucht vielmehr eine eigene Existenz. Wer will, kann im Treiben, Schweben, Bersten und Innehalten der Tänzer den „Kampf des Lebens“ erkennen, den der Choreograf als eine Art Inhalt mit einigem Zögern zugesteht – „if at all“, wenn überhaupt. Das Einzige, das den ganzen Abend unverändert bleibt, ist der kleine gelbe Vollmond, der im Hintergrund scheint.

Die 2015 formulierte Zielstellung der Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur wird in ihrer Grundstruktur fortgesetzt: Die moderne israelische Gesellschaft mit ihren vielfältigen kulturellen Wurzeln und aktuellen Entwicklungsprozessen stellt wiederum einen Schwerpunkt im Projekt dar.

( Gera (NG/zoe), 15.10.2016 )

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