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Ein neues Kapitel beginnt

In Gera ist Uwe Heimowski bekannt wie ein bunter Hund. In den letzten 15 Jahren war er nicht nur Pastor der Evangelischen-Freikirchlichen Gemeinde G26, sondern verstand es mit seinem Wirken und Handeln Menschen von Ideen zu überzeugen die letztendlich dazu führten, dass er die Gemeinde und die Stadt mitgeprägt und weiterentwickelt hat. Neben seiner Arbeit als Pastor und als Stadtratsmitglied engagiert sich Heimowski ebenfalls seit Jahren in sozialen Projekten und ist Autor zahlreicher Bücher. An seinem eigenen scheint er noch zu schreiben und in diesem beginnt jetzt ein neues Kapitel. So begann am 1. Oktober sein neuer Job als Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) beim Deutschen Bundestag und am Sitz der Bundesregierung.

Doch einfach so aus dem Staub machen, konnte er sich nicht. Denn bevor sein Dienst in Berlin beginnt, verabschiedete ihn seine Gemeinde mit einem Gottesdienst, an dem nicht nur zahlreiche Weggefährten und Gemeindemitglieder teilnahmen, sondern auch Gäste wie der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, sowie Vertreter des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, OB Dr. Viola Hahn, Michael Kleim und zahlreiche Vertreter von Vereinen und Organisationen. Als erstes ergriff Hartmut Steeb von der DEA das Wort und machte klar, dass Heimowski einen Blick für seine Gemeinde, aber auch über dessen Grenzen hinaus hat und deshalb der richtige Mann für den Job in Berlin ist. „Ich kam mit einem flauen Gefühl nach Gera, denn schließlich hole ich Uwe hier weg und da weiß man nie, wie man begrüßt wird.” Auch OB Dr. Viola Hahn ergriff das Wort und sichtlich berührt, merkte man in ihrer Rede, wie nah sie der Gemeinde und Heimowski steht. In ihren Worten sprach sie von tiefer Verbundenheit, Freundschaft und Hilfe untereinander. Zudem hofft sie, dass es nur ein kleiner Abschied ist und Menschen wie Heimowski der Stadt erhalten bleiben. Genauso sehen es Freunde, Weggefährten und Gemeindemitglieder auch. So waren neben Pfarrer Kleim, der ebenfalls eine kurze Rede hielt, auch Vertreter anderer Kirchen vor Ort. So wie Andreas Martz von der Neuapostolischen Kirche. „In den 15 Jahren hat Uwe die Gemeinde zu einem Akteur in der Stadt gemacht, sozusagen eine Gemeinde für die Stadt, deren Worte und Taten auch Gewicht tragen. Zudem wurde das Haus der Begegnungen geschaffen und die Gemeinde zeigt, egal wer welchen Glauben hat oder eben nicht, alle sind hier willkommen”, so Martz, der sich seit vielen Jahren mit Heimowski austauscht und mit ihm befreundet ist. „Es wird spannend und natürlich wird es anders. Es wird jemanden neues geben und da muss man sehen, dass diese Person Uwe nicht ersetzen wird, sondern eigene Wege sucht sich in der Gemeinde zu beweisen. Jetzt ist es erst einmal ein Verlust, denn seine persönliche Art im Umgang mit anderen hat viele beeindruckt. Sie ist manchmal unbequem aber gut, Uwe eben“, erklärt Raphael Schwerdtfeger, dessen Familie seit Jahren aktiv in der Gemeinde mitwirkt. „Ich fühle mich geehrt über so viel Zuspruch zu meiner Person und freue mich über so viel positive Resonanz zu meiner Arbeit. Doch ohne meine Frau und meine Kinder, denen ich für so vieles dankbar bin und die zahlreichen Helfer in der Gemeinde, wäre auch meine Arbeit nicht so erfolgreich gewesen. Ohne die Gemeinde im Hintergrund wäre nichts umsetzbar gewesen. Gemacht haben nämlich immer die anderen, ich habe es nur erlaubt“, erzählt Heimowski lächelnd. Das Buch Gera ist aber keineswegs zugeschlagen, denn er und seine Familie bleiben der Stadt erhalten. 

( Lars Werner, 08.10.2016 )

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