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Von der BA Gera zur DHGE

Pünktlich am 1. September startete die Duale Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) mit ihren beiden Campussen in Gera und Eisenach. Die DHGE löst die bisherige Staat­liche Studienaka­demie Thüringen, mit den Berufsakademien (BA) in Gera und Eisenach, ab und ist als Hochschule ab sofort der Hauptanbieter dualer Studiengänge in Thüringen. „Mit der Umwandlung zur Hochschule wird die wirtschaftsnahe Ausbildung gestärkt. Das wertet die Abschlüsse auf und fördert die Gewinnung von Studierenden und qualifiziertem Lehrpersonal“, so Wissenschaftsminister Tiefensee.

Die DHGE ist damit die zehnte staatliche Hochschule nach dem Thüringer Hochschulgesetz (ThürHG) und kann so ihre Bachelorabschlüsse als Hochschulgrade selbst vergeben. Allein­stel­lungsmerkmal der Dua­len Hochschule ist die Verknüpfung der praxisnahen Ausbildung im Unternehmen mit einem Hochschulstudium. Das bewährte duale Studienmodell bleibt so in Abgrenzung zu allen anderen Thüringer Hochschulen bestehen.

Für Burkhard Utecht, Präsident der DHGE zeigen die deutlich gestiegenen Anmeldungen für das neue Studienjahr bereits jetzt, dass die Umwandlung zur Hochschule und damit die Aufwertung des Abschlusses der Schritt in die richtige Richtung war. „Während im letzten Jahr 435 Studierende ihr Studium aufnahmen, liegen derzeit bereits 480 Anmeldungen vor.“ Bis Anfang Oktober rechnet Utecht mit etwa 500 Studienanfängern. Auch von Seiten der Praxispartner kommt durchweg positives Feedback: „Durch die Aufwertung des Abschlusses entscheiden sich mehr junge Leute für diesen Weg der Ausbildung, wodurch die Partner aus der Wirtschaft mehr geeignete Bewerber finden. Von bis zu 750 Bedarfsmeldungen der Praxispartner konnten wir in den vergangenen Jahren im Durchschnitt nur knapp 60 Prozent realisieren. In diesem Jahr liegen wir deutlich höher“, so Utecht.

Mit der Umwandlung erhält die bisherige Studienakademie den recht­lichen Status einer Hochschule. „Damit werden auch die Städte Gera und Eisenach zu Hochschulstandorten und als Bildungs- und Wirtschaftsstandorte gestärkt“, so Tiefensee.

Zudem wird die Finanzierung der Einrich­tung schrittweise von 8,1 Millionen Euro in diesem auf 11,3 Millionen Euro im Jahr 2019 erhöht. Die Mittel fließen vor allem in zu­sätzliche Lehr- und For­schungsangebote sowie Personal. So werden u.a. zehn zusätzliche Profes­sorenstellen sowie sechs festan­gestellte Mitarbeiterstellen (Laboringenieure) ge­schaffen. Die Anzahl der Studierenden soll mittelfristig von derzeit rund 1.200 auf 1.500 gestei­gert werden. Damit kann in deutlich mehr der bis­lang rund 1.600 Partner­unternehmen die Gewinnung akademischer Nachwuchskräfte unter­stützt werden. Ange­sichts der hohen Verbleibquo­te der Absolventen in der Region – 90 Prozent bleiben in Mitteldeutschland – hat die DHGE große Bedeu­tung für die regionale Fach­kräftesicherung.

Die beiden Internetseiten der Berufsakademien sind künftig in der gemeinsamen Seite www.dhge.de zusammengeführt.

( Gera (NG), 03.09.2016 )

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