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Sommerfilmnacht der Filmemacher am 26. August

Jeweils im Sommer eines Jahres zieht es die filminteressierten Geraer in den Comma Garten. Der Filmclub Comma e.V. lädt zu den Sommerfilmtagen ein. Filme jenseits des üblichen Action-Spektrums und des Kino-Kassenschlagers stehen auf dem Filmprogramm. In diesem Jahr ist ein spezieller Abschluss der Sommerfilmtage geplant. Gemeinsam mit dem Thüringer Medienbildungszentrum (TMBZ) wird es am 26. August „Treffpunkt Filmemacher“ im Comma Garten heißen.

Die Partnerschaft zwischen dem ehemaligen Offenen Kanal Gera und dem Filmclub im Comma hat eine lange Tradition. „Mit dieser Veranstaltung möchten wir die gute Zusammenarbeit neu beleben und dafür gleich die Plattform Sommerfilmtage nutzen“, sagt Ute Reinhöfer, Leiterin des TMBZ in Gera. „Gerade als Medienbildungszentrum möchten wir den Filminteressierten Anregungen geben und Impulse wecken, dass sie mit uns ins Gespräch kommen, um eventuell selbst etwas zu machen.“

Dabei möchte das TMBZ gerade Filmemacher aus Thüringen ansprechen, die im Fokus des neuen Sendekonzeptes stehen. Produktionen des Bürgerfernsehens aus der letzten Zeit möchte man einem großen Publikum vorstellen.

Initiator Olaf Bühme, Medienassistent und Ausbilder im TMBZ, hat die Filme für die Nacht der Filmemacher ausgesucht. Die eigenen Produktionen aus dem Hause TMBZ werden umrahmt von einer professionellen Produktion des jungen Filmemachers Florian Arndt und einer satirischen Auflage der Olsenbande, produziert vom kleinsten Filmstudio der Welt, dem Amateurfilmstudio Würschwitz in Sachsen-Anhalt. „Wir sind stolz darauf, den ‚Testfahrer‘ von Florian Arndt zeigen zu dürfen. Dieser Film wurde bei vielen Filmfestivals ausgezeichnet“, freut sich Olaf Böhme. „Obwohl der Film ein ernstes Thema beschreibt, ist er sehr lebensbejahend umgesetzt. Der Produzent begleitet einen behinderten älteren Mann mit der Kamera und beide werden während der Dreharbeiten Freunde.“ Und Ute Reinhöfer ergänzt: „Im Rahmen der Film- und Medienbildung haben wir die Film- und Fernsehwerkstatt eingerichtet. Hier hatten wir in diesem Jahr Florian Arndt zu Gast und er hat über die Entstehung des Filmes berichtet. Diesen Impuls möchten wir mit der Vorführung des kompletten Filmes fortführen.“

Der Filmclub im Comma bietet die Infrastruktur für die Vorführung und selbst für Olaf Böhme wird es spannend sein, die Fernsehproduktionen auf einer großen Leinwand zu sehen.

Weiterhin wird Lichtfern gezeigt, eine Dokumentation über die Installationen der Höhler-Biennale 2015. Den Film drehte Maria Uebele während ihrer Ausbildung im TMBZ. Mehrere Musikclips, die im Rahmen von Videoworkshops mit professionellen Dozenten entstanden sind, runden das abwechslungsreiche Filmprogramm ab.

Die Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 26. August, soll zu einer regelmäßigen Tradition zu den Sommerfilmtagen werden. Zentrales Ziel ist der regionale Bezug der Filmemacher zu Gera, zu Thüringen und die Nähe der Produzenten zu den Menschen, zu den Zuschauern ihrer Filme.

Bei freiem Eintritt hat der Treffpunkt Filmemacher ein offenes Format. Jeder Besucher kann kommen, bleiben oder gehen. So unterschiedlich und abwechslungsreich wie die Beträge, so unterschiedlich wird auch das Interesse der Besucher sein.

( Wolfgang Hesse, 20.08.2016 )

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