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Fünf Elfgeschosser müssen fallen

Der zunehmende Leerstand und städtebauliche Missstände auch im Plattenbaugebiet Lusan sind Ursache für den geplanten Abriss von fünf unsanierten Elfgeschossern in der Karl-Matthes-Straße. Die Gewo, Eigentümer von drei dieser Gebäude, und die Wohnungsgenossenschaften "Aufbau" und "Glück Auf", die jeweils einen der Elfgeschosser besitzen, wollen das Abrissprojekt gemeinsam in Angriff nehmen. Allein in den drei Gewo-Hochhäusern stehen gegenwärtig 140 von 288 Wohnungen leer, in den beiden anderen Gebäuden sieht es ähnlich aus.
Erste Informationsgespräche der Gewo mit den betroffenen Mietern wurden bereits durchgeführt. Gegenwärtig finden individuelle Gespräche statt. Dabei soll jede Mietpartei erreicht werden. Zwei Gewo-Mitarbeiterinnen machen eine Bestandsaufnahme in den Wohnungen, um eventuelle Entschädigungen festzulegen und über die Modalitäten und den zeitpunkt des Umzugs zu sprechen. Dabei sollen Umzugsvereinbarungen abgeschlossen werden, um Rechtstsreitigkeiten zu vermeiden. Natürlich möchten die Wohnungsunternehmen ihre Mieter auch zukünftig halten. So werden Wünsche nach neuen Wohnungen entgegengenommen, die weitestegehend realisiert werden sollen. Mieter mit noch geltenden DDR-Mietverträgen müssen auch für die neue Gewo-Wohnung keine Kaution zahlen und können ihren günstigen Kündigungsschutz behalten. Wenn der Umzug mit dem von der Gewo durch Ausschreibung festgelegten Umzugsunternehmen erfolgt, werden die Kosten dafür übernommen. Im Bedarfsfall leisten auch die Mitarbeiter des Vereins "Initiative Hilfe zur Selbsthilfe" tatkräftige Unterstützung. Die Gewo plant, ihre drei Blöcke in der Karl-Matthes-Straße bis zum November dieses Jahres leergezogen zu haben, um im kommenden Jahr mit der Entkernung und dem Abriss beginnen zu können.

( NG/hs, 24.02.2001 )

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