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„Schinkenbrud“ bald wieder da

Noch stehen die Holzplastiken der „Gerschen“ Originale sicher in der Holzwerkstatt der Stadt. Doch bald werden Ger´sche Guschen und Brummochse mit frischer Farbe und aufpoliert wieder ihren Platz in der Florian-Geyer-Straße einnehmen. Eine Figur fehlt. „Een Schinkenbrud for‘n Hund“ erinnert an den Heimatforscher Rudolf Hundt. Der Satz dieses Gerschen Originals brachte so manche Kellnerin im historischen Hotel „Schwarzer Bär“ zum Grübeln. Die Holzplastik befindet sich in einem desolaten Zustand, dass sie nicht restauriert werden kann. Das Holz ist gespalten, durchgefault und ein großes Stück ist bereits ausgebrochen. „Das Material arbeitet ständig und sobald erste Risse entstanden sind, muss sofort reagiert werden sonst dringt das Wasser in das Holz ein und schädigt die Plastik von innen“, bestätigt René Hestencz vom Fachbereich Stadtgrün den großen Schaden. Etwa 1.000 Euro veranschlagt der Fachbereich für einen Nachbau.

„Am Welttag der Gästeführer 2016 haben wir für den Erhalt der Holzplastik geworben und Spenden gesammelt“, erklärt Karin Schumann, Vereinsvorsitzende vom Gästeführer Region Gera e.V. Wie in den letzten Jahren kommt das Geld der kostenlosen Führungen zu diesem weltweiten Gästeführertag dem kulturellen Leben in Gera zugute. Ziel ist es mit Projekten, die Kunstsammlungen, Skulpturen, Brunnen, das Höhler-, Stadt- und Naturkundemuseum zu unterstützen. Den Erlös der Führungen haben die Gästeführer verdoppelt und übergeben 200 Euro an Matthias Mittenzwey, Fachdienstleiter des Bereichs Stadtgrün. Steffi Reinhardt und Karin Schumann vom Vorstand des Vereins hoffen auf eine baldige Wiederaufstellung der originellen Holzplastik. Mittenzwey erwartet, dass diese Skulptur im Laufe dieses Jahres fertig gestellt wird. Die Gästeführer würden sich freuen, bei einer ihrer Touren wieder die vollständige Gruppe der Gerschen Originale, die seit Mitte der 1980er Jahre das Stadtbild bereichern, vorstellen zu können. Vielleicht kann das bis zum nächsten Welttag der Gästeführer 2017 Realität werden.

( Wolfgang Hesse, 02.04.2016 )

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